Sammlungsprofil

Das Archiv des Hamburger Instituts für Sozialforschung sammelt und bearbeitet für die Forschungs-, Publikations- und Ausstellungsprojekte des Instituts unterschiedliche Quellen wie Aktenbestände, Zeitschriften, Broschüren, Flugblätter, Plakate, Fotos, Audiovisuelle Medien etc. zu verschiedenen Themen der Zeitgeschichte, insbesondere zum Thema Protestbewegungen.

Die Bestände des Archivs stehen vorrangig den Forschungsprojekten des Hauses, aber auch einer interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.

Die Sondersammlung "Protest, Widerstand und Utopie in der Bundesrepublik Deutschland" ist die größte Abteilung des Archivs. Sie dokumentiert Quellen der Protestbewegungen, die diese seit Bestehen der Bundesrepublik bis heute in den verschiedenen Phasen der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Auseinandersetzungen hervorgebracht und überliefert haben. Mit Protestbewegung wird das breite Spektrum von engagierten Menschen bezeichnet, das sich außerhalb der Parteien, Parlamente und Großorganisationen an politischen Kontroversen beteiligt oder diese initiiert hat.

Das Publikationsprojekt "Protest-Chronik" von Wolfgang Kraushaar nutzt die Bestände der Sondersammlung ganz wesentlich und kontinuierlich.

Aus der Tätigkeit anderer sozialwissenschaftlich oder zeitgeschichtlich orientierter Forschungsprojekte entstehen weitere Quellen- und Materialsammlungen. Sie werden in der Abteilung Quellen der Forschungsprojekte zusammengefasst. In Einzelfällen übernimmt das Archiv auch Schrift- und Sammlungsgut ohne direkten Zusammenhang zur aktuellen Forschung des Hauses. Diese Abteilung ist mit Einschränkungen gleichfalls öffentlich zugänglich.

Eine dritte Abteilung nimmt das Schriftgut der Institution Hamburger Institut für Sozialforschung auf. Dazu zählen die Unterlagen der verschiedenen Forschungsprojekte (Korrespondenz, Verträge etc.) und weiterer Bereiche des Instituts (z.B. Archiv, Bibliothek, Presse, Veranstaltungen, Gremien etc.). Dieses Archivgut ist in der Regel nicht öffentlich zugänglich.