Forschung

Den Kern der Institutsarbeit bildet die Forschung. Im Institut arbeiten Vertreterinnen und Vertreter verschiedener geistes- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen.

Für das Institutsprofil spielen insbesondere die Soziologie und die Geschichtswissenschaft eine zentrale Rolle, insofern sich die zukünftige Forschungsagenda unter die Rubrik einer ‚historisch informierten Sozialwissenschaft‘ fassen lässt, die es sich zur Aufgabe macht, zentrale Konfliktfelder moderner Gesellschaften in einer theoretisch anspruchsvollen und – wann immer möglich – komparativen Perspektive zu analysieren. Phänomene der (vergangenen und gegenwärtigen) Makro-Gewalt werden hierbei ebenso im Mittelpunkt stehen wie diejenigen der Konfliktbearbeitung durch Recht und die aktuellen Probleme der Demokratie.

Die Neuausrichtung der Forschungspolitik des HIS schließt dabei an schon bestehende Arbeitsschwerpunkte an, die gegenwärtig in Forschungsgruppen sowie eine Vielzahl von Einzelprojekten organisiert sind. Es sind dies die "Forschungsgruppe: Krise und Transformation von Imperien", die "Forschungsgruppe: Nachkriegszeiten" und die "Forschungsgruppe: Zukunftsproduktion". Die Sprecherinnen und Sprecher der Forschungsgruppen wechseln im Jahresintervall.