Forschungsgruppen

Forschungsgruppe Demokratie und Staatlichkeit

Die jüngst etablierte, also sich noch ganz am Anfang ihrer Arbeit befindende Forschungsgruppe "Demokratie und Staatlichkeit" setzt sich zum Ziel, in vergleichender Perspektive insbesondere Regionen an der südlichen Peripherie Europas näher in den Blick zu nehmen. Obwohl vorwiegend aus Historikern und Historikerinnen bestehend, bearbeitet die Gruppe eine Thematik, die einst der Fokus der klassischen politischen Soziologie war, nämlich die Frage nach den staatlichen Entstehungs- und Funktionsbedingungen moderner Demokratien. weiter

Forschungsgruppe Makrogewalt

Im Fokus der Gruppe stehen Gewaltphänomene – und das ist mit dem Begriff der Makrogewalt gemeint –, deren Auftreten unmittelbare Rückwirkungen auf die Struktur ganzer politischer und gesellschaftlicher Systeme haben. Dabei werden empirische wie theoretische Fragen im Mittelpunkt stehen, unterschiedliche Weltregionen in den Blick geraten und auch verschiedene Forschungsmethoden zur Anwendung kommen. Es geht darum unterschiedliche Aspekte von Makrogewalt zu beleuchten, Gewalt von unten ebenso wie (staatliche) Gewalt von oben, Gewalt im Krieg ebenso wie Gewalt in Friedensprozessen.
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Forschungsgruppe Nachkriegszeiten

Demokratie ist das politische Erfolgsmodell des 20. Jahrhunderts. Aber was ist Demokratie eigentlich? Die Verheißungen der Demokratie, ihr normativer Kern, haben sich seit zwei Jahrhunderten kaum verändert, doch die Praxis der Demokratie ist alles andere als konstant.
Es gab und gibt ganz unterschiedliche Formen der Demokratie, deren Ausprägungen vom Ort, der Zeit und den Umständen abhängen.
Gewalt, ein anderes Grundphänomen des 20. Jahrhunderts, ist unter den historischen Bedingungen der Demokratie besonders auffällig.
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