InstitutsMontage

21. Reihe: Baustelle Kalter Krieg. Zeitgeschichte 20 Jahre nach dem Mauerfall


Bernd Stöver: Das Ende des Kalten Krieges in Osteuropa und der Zusammenbruch der UdSSR

5. Oktober 2009

Das Ende der Sowjetunion 1991 war auch das Ende des global geführten Kalten Krieges. Es blieb die rätselhafte Frage, warum die UdSSR fast siebzig Jahre nach ihrer Gründung und nach vierzig Jah­ren Kaltem Krieg schließlich sang- und klanglos unter­gegangen war. Denn über Jahrzehnte schien es vielen Beobachtern durchaus offen, welche Seite die Auseinandersetzung für sich entscheiden würde. Was waren die Gründe? War es ei­ne direkte Folge westlicher Politik, wie die etwa die US-Regierung unter Präsident George Bush 1991 erklärte? War die UdSSR vielleicht tatsächlich totgerüstet worden, wie bis heute von manchen angenommen wird? Oder waren es interne Probleme, die möglicherweise bereits in der Anfangsphase der UdSSR angelegt worden waren, die die Sowjetunion und mit ihr schließlich den Ostblock in den Untergang zog.

Prof. Dr. Bernd Stöver, apl. Professor am Historischen Institut der Universität Potsdam und Mitarbeiter des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam

Moderation: Prof. Dr. Bernd Greiner, Historiker und Politologe, Leiter des Arbeitsbereichs "Theorie und Geschichte der Gewalt" des Hamburger Instituts für Sozialforschung

Ort: Hamburger Institut für Sozialforschung, Mittelweg 36, 20148 Hamburg
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: frei