Podiumsdiskussion

20. März 2014

Die Zukunft globaler Ungleichheit

Podiumsdiskussion mit Heinz Bude und Anja Weiß

Die Expansion globaler Handels- und Produktionsketten hat in den vergangenen Jahrzehnten neue Spieler auf die internationale Landkarte gesetzt, die nun erfolgreich im Konzert der Mächtigen eine Stimme haben. Die nationale wirtschaftliche Entwicklung kann demgegenüber keinen Aufstieg für alle versprechen, sondern potenziert das Risiko sozialen Ausschlusses. Diese paradoxe Gleichzeitigkeit von internationaler Abnahme und nationaler Zunahme von Ungleichheit mündet auf sozialer Ebene in die Ungleichzeitigkeit wirtschaftlicher und sozialer Entwicklungen. Die Zukunft der Ungleichheit wird in der Folge zu einem offenen Feld für Fragen politischer Gestaltbarkeit. Welche Perspektiven ergeben sich aus dieser Bestandsaufnahme? Welche Zukunftsszenarien sind möglich, welche wahrscheinlich?

Der Soziologe Prof. Dr. Heinz Bude arbeitet am Hamburger Institut für Sozialforschung und ist Professor für Makrosoziologie an der Universität Kassel.

Die Soziologin Prof. Dr. Anja Weiß ist Professorin für Makrosoziologie und Transnationale Prozesse am Institut für Soziologie der Universität Duisburg-Essen.

Moderation: Martin Bauer, Philosoph; Redakteur der Zeitschrift "Mittelweg 36" des Hamburger Instituts für Sozialforschung

Ort: Hamburger Institut für Sozialforschung, Mittelweg 36, 20148 Hamburg
Beginn: 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)
Eintritt: frei

Öffentliche Podiumsdiskussion zum nicht-öffentlichen Workshop "Zukunft der Ungleichheit", 20. bis 21. März 2014 im Hamburger Institut für Sozialforschung.

Mitschnitt der Podiumsdiskussion als mp3