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Vorträge und Diskussionen

Vortrag

Friedrich P. Kahlenberg: Bilder als historische Quelle

23. Juni 1999

Der Vortrag befaßt sich mit der Bedeutung des Bildes als Informationsmittel, die sich seit der Entwicklung photographischer Aufnahmetechniken ständig fortentwickelt und erweitert hat. Durch moderne Techniken insbesondere im Zuge der Digitalisierung der Kommunikation haben sich auch die Bearbeitungsmöglichkeiten vervielfältigt.

Der Vortrag vermittelt einen Überblick über die Bedeutung photographischer Aufnahmen als historische Quellen. Dabei ist die nur wenig ausgeprägte Sensibilität der zukünftigen historischen Forschung für die Quellenkritik audiovisueller Überlieferungen generell und der photographischen Aufnahmen im besonderen zu unterstreichen. Die Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“ hat die Probleme der quellenkritischen Bewertung photographischer Überlieferungen in breitem Umfang bewußt gemacht. In der Zusammenfassung wird für die Ausbildung von Kriterien der Bewertung und Nutzung geworben.

Prof. Dr. Friedrich Kahlenberg ist Präsident des Bundesarchivs Koblenz

Prof. Dr. Wilhelm Hornbostel, Direktor des Museums für Kunst und Gewerbe

Eröffnungsvortrag zur Arbeitskonferenz "Das Photo als historische Quelle" des Hamburger Instituts für Sozialforschung in Zusammenarbeit mit dem Bundesarchiv Koblenz.

Veranstaltung im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung "Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944"

Ort: Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg