Vorträge und Diskussionen

Vortrag
Hannes Heer, Bernd Boll: Erfahrungen mit einer Ausstellung: Biographische Geschichtskonstruktionen
17. Juni 1999
Hannes Heer: Der Zeitzeuge. Eine Generation bricht ihr Schweigen
Leserbriefe, Eintragungen in die Gästebücher und Briefe an die Ausstellungsmacher sind das Medium, in dem sich die Generation der ehemaligen Wehrmachtssoldaten zu Wort meldet. Erstmals wird ein differenziertes Erinnerungsgeflecht sichtbar, das die Realität des Vernichtungskrieges und damit den Befund der Ausstellung bestätigt.
Dr. Bernd Boll: Rekonstruktion von Geschichtserfahrungen als Generationenprojekt
Seit die Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“ in Deutschland und Österreich gezeigt wird, wurden dem Hamburger Institut für Sozialforschung von privater Seite zahlreiche Nachlässe zugänglich gemacht. Der Vortrag untersucht die Bedeutung von Briefen, Fotos und Tagebüchern für die Rekonstruktion individueller Geschichtserfahrungen von Angehörigen der Kriegsgeneration und ihrer Kinder.
Hannes Heer, Historiker und Filmregisseur, Leiter der Austellung "Vernichtungskrieg" des Hamburger Instituts für Sozialforschung
Dr. Bernd Boll, Historiker, Mitarbeiter im Arbeitsbereich "Theorie und Geschichte der Gewalt" des Hamburger Instituts für Sozialforschung
Ort: Hamburger Institut für Sozialforschung
Veranstaltung im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung "Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944" in der Freien Akademie der Künste, Hamburg (1. Juni bis zum 11. Juli 1999)
Ort: Hamburger Institut für Sozialforschung, Mittelweg 36, 20148 Hamburg
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: frei

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