19. Juni 2017

Alfons Söllner: Deutsche Politikwissenschaftler in der Emigration ab 1933

Die Vertreibung jüdischer und oppositioneller Wissenschaftler durch das Hitler-Regime bedeutete einen unersetzlichen Verlust für die deutsche Gesellschaft und hatte langfristige Folgen für das Wissenschaftssystem.
Der Politikwissenschaftler Alfons Söllner zeigt anhand der Gruppe der Politikwissenschaftler, wie aus widrigen Umständen Wirkungen entsprangen, die sowohl die politische Kultur der Gastländer bereicherten als auch zur Demokratisierung Nachkriegsdeutschlands beitrugen.

Prof. em. Dr. Alfons Söllner, Politologe; bis 2012 Universitäts-Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Technischen Universität Chemnitz
Moderation: Dr. Tim B. Müller, Historiker;  Wissenschaftler in der Forschungsgruppe Nachkriegszeiten im Hamburger Institut für Sozialforschung mit dem Projekt "Demokratie nach dem Ersten Weltkrieg"

Vortrag im Rahmen der tage des exils 2017
Initiiert von der Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung in Kooperation mit der Körber-Stiftung, der Landeszentrale für politische Bildung und der Walter A. Berendsohn Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur.

Ort: Hamburger Institut für Sozialforschung, Mittelweg 36, 20148 Hamburg
Beginn: 19 Uhr
Eintritt: frei

Videomitschnitt des Vortrags

Mitschnitt des Vortrags als mp3