16. November 2017

»Vergeltungsaktionen« im deutsch besetzten Europa 1939–1945

Vorgestellt wird ein jüngst erschienener Sammelband zu deutschen NS-Verbrechen im besetzten Europa, die als »Vergeltung« für Widerstandstätigkeiten gerechtfertigt wurden.
Nach einer Einführung durch den Herausgeber Dr. Oliver von Wrochem stellen Dr. Gerd Hankel und Prof. Dr. Habbo Knoch ihre Beiträge vor, in denen sie aus unterschiedlichen Perspektiven die Thematik Repressalien und Vergeltungspolitik und deren rechtliche wie gesellschaftliche Dimensionen bis in die Gegenwart hinein analysieren. Im Anschluss diskutieren die Beteiligten mit Julia Hörath über die Praxis und Bedeutung deutscher »Vergeltungsaktionen« im Zweiten Weltkrieg.

Dr. Gerd Hankel, Völkerrechtler und Sprachwissenschaftler; Hamburger
Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur

Prof. Dr. Habbo Knoch, Historiker; Professur für Neuere und Neueste
Geschichte, Historisches Institut der Universität zu Köln

Dr. Oliver von Wrochem, Historiker; stellvertretender Direktor der
KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Moderation: Julia Hörath, Historikerin und Politologin; Wissenschaftlerin
im Hamburger Institut für Sozialforschung

 

Veranstalter: Hamburger Institut für Sozialforschung und
KZ-Gedenkstätte Neuengamme

 

Ort: Hamburger Institut für Sozialforschung, Mittelweg 36, 20148 Hamburg
Beginn: 19 Uhr
Eintritt: frei