Ausstellungen

Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944

Das Hamburger Institut für Sozialforschung hat in der Zeit von März 1995 bis Herbst 1999 und in der Zeit von November 2001 bis März 2004 zwei Ausstellungen über die Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944 gezeigt.

Beide Ausstellungen haben in der Bundesrepublik eine breite und umfangreiche Diskussion über die Verbrechen des nationalsozialistischen Krieges und den Umfang der Nachkriegsgesellschaft mit ihnen ausgelöst.

Beide Ausstellungen werden nicht mehr gezeigt. Auf unserer Website finden Sie Informationen, Pressestimmen und eine Auflistung der Ausstellungsorte zu beiden Ausstellungen. Weiterhin finden Sie den Bericht der Historikerkommission zur ersten Ausstellung, einen Link zum Katalog, der DVD und zur Website der zweiten Ausstellung.

Alle Informationen sind nicht aktuell, sondern befinden sich auf dem Stand der damaligen Ausstellungen.

28. November 2001 bis 28. März 2004
"Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941-1944"
ist die zweite Ausstellung des Instituts über die Verbrechen der Wehrmacht in Südost- und Osteuropa. Am Beispiel der Kriegsschauplätze in Ost- und Südeuropa dokumentiert die Ausstellung insgesamt sechs Dimensionen des mit Wehrmachtsbeteiligung geführten Vernichtungskrieges

1. März 1995 bis 1. November 1999
"Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944"
Die erste Ausstellung über die Verbrechen der Wehrmacht hat in der Bundesrepublik eine umfangreiche Diskussion über die Verbrechen des nationalsozialistischen Krieges und den Umgang der Nachkriegsgesellschaft mit ihnen ausgelöst. Niemals zuvor hatte die westdeutsche Öffentlichkeit derart engagiert und andauernd über ihre Vergangenheit gestritten.

Ausstellungen: Archiv

Ausstellungen: Archiv

Neben den beiden Ausstellungen über die Verbrechen der Wehrmacht hatte das HIS in den 1990er und den 2000er Jahren eine weitere große Ausstellung entwickelt und gezeigt "200 Tage und ein Jahrhundert". Diese Ausstellung war, wie die erste Ausstellung über die Verbrechen der Wehrmacht, Teil des großangelegten wissenschaftlichen Projekts 95:

29. Januar 1995 bis 1. Oktober 1996
"200 Tage und 1 Jahrhundert"
Die Ausstellung befasst sich mit den letzten zweihundert Tagen bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs von der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 bis zu Kapitulation Japans am 14. August 1945.


Zudem hat das Archiv des HIS aus seinen Beständen einige kleinere Ausstellungen erstellt, die sowohl im HIS als auch an anderen Orten gezeigt wurde.

1. bis 30. April 2002
Social Art
Eine Ausstellung von Herman Prigann, Barcelona / Spanien in Kooperation mit dem Archiv des Hamburger Instituts für Sozialforschung


Arie Goral Sternheim I - IV

Nach Abschluss der Erschließung des Nachlasses von Arie Goral-Sternheim in der Archivdatenbank erinnerte das Archiv mit mehreren Ausstellungen und einer Gedenkveranstaltung an sein Werk und Wirken.

25. Mai bis 3. Juni 2001
"Damals lebte Mühsam noch…" – Arie Goral-Sternheim, die jüdische Jugendbewegung und die libertäre Utopie

1. Oktober bis 1. Dezember 2000
"Arie Goral-Sternheim"

2. Dezember 1999 bis 21. Januar 2000
Von Ferne ins Vergangene. Gänge am Grindel mit Arie Goral

31. Oktober bis 16. Dezember 1994
Plakate, Pamphlete, Flugblätter. Hinterlassene Signaturen der Linken


Auch hat das HIS einige kleinere Ausstellungen anderer Ausstellungsmacher im HIS gezeigt: 

18. November bis 19. Dezember 1999
Salz der Tränen. Zeichnungen von Ladislaus Szücs, Häftling und Arzt im Konzentrationslager
Eine Ausstellung der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, zusammengestellt von Helen Quandt. In Hamburg präsentiert vom Hamburger Institut für Sozialforschung in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

18. Oktober bis 15. November 1996
Rudi Dutschke: "...Die sollen sich nicht schämen für mich in Luckenwalde ..."
Eine Ausstellung des Stadtmuseums Luckenwalde im Hamburger Institut für Sozialforschung