Vorträge und Diskussionen

Das Hamburger Institut lädt (häufig in Kooperation mit unterschiedlichen externen Partnern) in unregelmäßigen Abständen zur Vorträgen und Vortragsreihen ein, es veranstaltet Podiumsdiskussionen und Streitgespräche. Die aktuellen und vergangenen Veranstaltungen sind nach Jahren und Themen chronologisch archiviert.
2004
14. Oktober 2004, Diskussion
Obsessive Erinnerungen. Der endlose Familienroman der Bundesrepublik
10. Juni 2004, Diskussion
The Situation of the "Comfort Women" after 14 Years of Public Activism: Political Struggle, Legal Debates, Psychological Aspects
28. April 2004, Vortrag
Gerd Hankel: Ruanda zehn Jahre nach dem Völkermord
15. April 2004, Vortrag
Valentin Gröbner: Ihre Papiere, bitte! Überlegungen zu einer Geschichte des Reisepasses
2003
25. November 2003, Vortrag
Hartmann Tyrell: Physische Gewalt und Religion
18. November 2003, Vortrag
Freimut Duve: Pressefreiheit in Europa
11. November 2003, Vortrag
Volker Berghahn: Amerika und Europas Intellektuelle im Kalten Krieg, 1945-1975
19. Juni 2003, Vortrag
Kurt Lüscher: Ambivalenz. Eine Annäherung an das "Problem der Generationen" in der Gegenwart
15. Mai 2003, Vortrag
Herfried Münkler: Über Symmetrie und Asymmetrie in Militärgeschichte und Kriegstheorie
25. März 2003, Vortrag
Elisabeth Beck-Gernsheim: Wir und die anderen. Vom Blick der Deutschen auf Migranten und Minderheiten
26. Februar 2003, Vortrag
Bernd Greiner: Zwischen 'Totalem Krieg' und 'Kleinen Kriegen'. Überlegungen zum historischen Ort des Kalten Krieges
9. Januar 2003, Vortrag
Avi Rybnicki: Die Rückkehr der Verdrängten. Einige Gedanken zum israelisch-arabischen Konflikt
2002
27. November 2002, Vortrag
Natan Sznaider: Der Holocaust als globalisierte Erinnerung
3. Juli 2002, Vortrag
Gesine Schwan: Wussten sie nicht, was sie tun? Die Deutschen in der Zeit des Nationalsozialismus.
19. Juni 2002, Vortrag
Ronit Lentin: Memory, Forgetting and Mourning Work: Gendered Relations between Israeli Zionism and the Shoah
13. Mai 2002, Vortrag
Jakob Tanner: Die Schweiz, der Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg. Arbeitsweise und Forschungsresultate der UEK ("Bergier-Kommission")
7. Mai 2002, Vortrag
Yaacov Lozowick: Fünf Thesen zur Lage im Nahen Osten: eine israelische Perspektive
14. Januar 2002, Vortrag
Dick Howard: Half-Full or Half-Empty? Politics in the US after September 11.
2001
November - Dezember 2001
Vortragsreihe: Der Terror und seine Folgen
Der Anschlag vom 11. September hat in den westlichen Staaten nicht nur einen massiven Schock ausgelöst, sondern auch eine starke psychische Verunsicherung, deren Ende nicht abzusehen ist. So monströs die terroristische Tat gewesen ist, so vieldeutig und ungeklärt sind ihre Implikationen. Von den Attentätern, die sich selbst ausgelöscht haben, gibt es keinerlei Bekennerschreiben. Sie haben auch und nicht zuletzt eine Leerstelle im Kopf der Betrachter zurückgelassen. Seitdem drängt sich die Frage auf, worin eigentlich die Botschaft ihrer an Perfektion wie Perfidie kaum zu überbietenden Anschläge bestanden haben könnte. Nicht nur Staatsorgane haben sich auf die Spurensuche begeben.
Nur wenige Stunden nach den Mordanschlägen von New York, Washington und Pittsburgh ist in den Printmedien eine regelrechte Deutungsmaschinerie angeworfen worden. Es gibt – und das nicht nur im Westen – kaum einen prominenten Intellektuellen, der bislang noch nicht öffentlich Stellung bezogen hätte. Die Analysen, Spekulationen und Interpretationen haben inzwischen zwar kaum einen relevanten Punkt ausgelassen, dennoch aber die tiefsitzende Ratlosigkeit nicht nehmen können.
Wer mehr Licht in das Zustandekommen der Katastrophe bringen will, der darf das Phänomen der islamischen Selbstmordattentäter nicht außer Acht lassen. Aus dem Profil dieser Figur könnte ein besserer Zugang zu einem Konflikt gefunden werden, dem Züge eines unsichtbaren Krieges anhaften. In einer Reihe von Vorträgen sind Politik-, Sozial- und Kulturwissenschaftler gebeten worden, einzelne Aspekte wie den islamischen Terrorismus, den ihm innewohnenden Antiamerikanismus und die sicherheitspolitischen Konsequenzen von Anti-Terrorschlägen genauer unter die Lupe zu nehmen.
7. November 2001
Christopher Daase: Zum Wandel der amerikanischen Anti-Terrorismus-Politik
14. November 2001
August Pradetto: Militärische Aktionen und sicherheitspolitische Konsequenzen
5. Dezember 2001
Micha Brumlik: Ursachenforschung als Schuldzuweisung – Deutsche Öffentlichkeit und islamischer Terrorismus
12. Dezember 2001
Gernot Rotter: Zum Phänomen der islamischen Selbstmordattentäter
11. Dezember 2001, Diskussion
Ankunft im Westen, Abschied von Bonn?– Zeitgeschichtsschreibung im Zeichen der Berliner Republik
12. November 2001, Vortrag
Stig Förster: Wege in den Totalen Krieg: Vom amerikanischen Bürgerkrieg bis Hiroshima
10. Oktober 2001, Vortrag
Ruth Bettina Birn: Umwidmung der Geschichte – Erinnern an den Holocaust im 21. Jahrhundert
28. August 2001, Vortrag
Roger Chickering: Der Zweite Weltkrieg als "totaler Krieg"
7. Juni 2001, Vortrag
Hannah Kottas, Beate Ziegler: "Weil Frauen sprachen..." Der Foca-Prozeß in Den Haag und seine Folgen für die Strafbarkeit sexueller Gewalt in Kriegen
1. März 2001, Diskussion
Das Problem der Generationen in der zeitgeschichtlichen Auseinandersetzung
7. Februar 2001, Vortrag
Regina M. Delacor: Geiselnahmen und Exekutionen. Die Eskalation des NS-Terrors im besetzten Frankreich 1941/1942

Per Mail weiterempfehlen