Gerd Hankel

Das Tötungsverbot im Krieg

Ein Interventionsversuch

131 Seiten
ISBN 978-3-86854-224-0
Erschienen März 2011

Zum Buch

Warum das humanitäre Völkerrecht revisionsbedürftig ist.

Der Krieg hat seine Erscheinungsform geändert. Gestützt auf Resolutionen des UN-Sicherheitsrats werden Staatsführungen beseitigt und Gesellschaften umgestaltet – die Welt soll friedlicher gemacht werden.

Doch internationale Einsätze mit humanitärem Anspruch entfernen sich zunehmend von ihrem eigentlichen Ziel. Immer drängender werden die Fragen nach Sinn und Zweck laufender Interventionsmissionen, vor allem, weil die Zahl der getöteten Zivilisten steigt.

Die internationalen Vereinbarungen der Staatengemeinschaften, die dem militärischen Handeln Grenzen setzen sollen, können auf heutige Konfliktsituationen nicht mehr angemessen reagieren und bedürfen dringend einer Revision. Gerd Hankel skizziert, wie eine solche Revision aussehen könnte.

AutorIn/Hg.

Gerd Hankel

Dr. jur., geb. 1957, Völkerrechtler und Sprachwissenschaftler; Gastwissenschaftler der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur.

mehr

Inhalt

I. Die neue Herausforderung oder: Warum das humanitäre Völkerrecht revisionsbedürftig ist   7

II. Das humanitäre Völkerrecht ist zu fragmentarisch und erlaubt ein zu hohes Maß an Gewalt   22

III. Wie das Tötungsverbot im Krieg ausgeweitet und das humanitäre Völkerrecht moralischer wurde   43

IV. Was die bisherige Entwicklung gefährdet und letztlich kontraproduktiv wirkt   66

V. Für humanitäre Einsätze bedarf es besonderer Regelungen im humanitären Völkerrecht   91

VI. Wie bei Rechtsverstößen verfahren und Einwänden begegnet werden sollte   113

Bibliografie   123

Zum Autor   132