Alison Des Forges

Kein Zeuge darf überleben

Der Genozid in Ruanda

Aus dem Englischen von Jürgen Bauer/Fee Engemann/Renate Hardt/Edith Nerke/Carmen von Samson-Himmelstjerna/Gisela Schwarz
947 Seiten, 9 Karten und 42 Abbildungen
ISBN 978-3-86854-311-7
Erschienen November 2017
Erstausgabe 2002

Zum Buch

»Als ich nach draußen kam, waren keine Vögel da. Die Sonne schien, und es stank nach Tod.«
Ein Überlebender des Völkermords

Am 6. April 1994, unmittelbar nachdem Präsident Habyarimana bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen war, begann in Ruanda ein blutiges Gemetzel. Innerhalb von 13 Wochen wurden mindestens eine halbe Million Menschen, vielleicht auch mehr, bestialisch abgeschlachtet.

Die meisten Opfer zählten zur Minderheit der Tutsi, aber mit ihnen starben auch Tausende Hutu, die das Morden ablehnten oder Tutsi zu beschützen versuchten.

Der Genozid war kein spontaner Ausbruch kollektiver Wut oder ethnischer Spannungen, sondern Kalkül einer kleinen, modernen Elite, die ihren Machterhalt durch die wachsende Opposition in Ruanda gefährdet sah. Die militärischen und politischen Erfolge der von Tutsi dominierten Ruandischen Patriotischen Front (RPF) lieferten den Hutu-Machthabern in Kigali einen willkommenen Vorwand, um die Kontrolle über sämtliche staatlichen Institutionen an sich zu reißen. Dabei konnten sie auf die Unterstützung von Militär und Nationalpolizei ebenso zählen wie auf regionale Behörden, Medien, Intellektuelle und Geistliche.

Das vorliegende Buch stützt sich auf Interviews mit Überlebenden wie mit Tätern, mit Menschen, die andere gerettet oder es zumindest versucht haben sowie mit jenen, die wegschauten. Protokolle örtlicher Zusammenkünfte, der Schriftverkehr zwischen Verwaltungsbeamten sowie die Analyse dessen, was in Radiosendungen oder bei Versammlungen gesagt oder verschwiegen wurde, geben ein detailliertes Bild der Ereignisse von 1994.

Zahlreiche Quellen, darunter bislang unveröffentlichte Aussagen und Dokumente von Diplomaten und Mitarbeitern der Vereinten Nationen, belegen zudem das Versagen der internationalen Akteure und ihren Anteil am Völkermord in Ruanda: Frankreich, Belgien und die Vereinigten Staaten wußten ebenso wie die Vereinten Nationen von den Vorbereitungen für die Massaker. Ein entschlossenes gemeinsames Vorgehen auf politischer oder militärischer Ebene hätte das Blutvergießen höchstwahrscheinlich verhindern oder beenden können.

AutorIn/Hg.

Alison Des Forges

studierte Geschichte am Radcliffe College und an der Yale University, wo sie 1972 ihren Ph.D. mit einer Dissertation zur Geschichte der Kolonialisierung Ruandas erwarb. Des Forges beschäftigte sich zeitlebens vorwiegend mit der Region der Großen Seen in Afrika, vor allem mit dem Genozid in Ruanda sowie mit Massenverbrechen und Menschenrechtsverletzungen dort und in den Nachbarstaaten.

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Inhalt

Einleitung  15

Der Völkermord: eine Zusammenfassung  18
Die Strategie der ethnischen Spaltung  18
Das Blutbad wird vorbereitet  19
Der Angriff  21
Ein Rekrutierungsprogramm für den Völkermord  22
Die Struktur  24
Strategien des Tötens  26
Die Beteiligung der Bevölkerung  27
Unter dem Deckmantel der Legitimität  29
Überlebensstrategien  30
Das Ende der Macht der Hutu  31
Die Ruandische Patriotische Front  31
Zahlen  33
Die Verantwortung der internationalen Gemeinschaft  36
Diskriminierung und Gewalt werden geduldet  36
Friedenserhaltung und Sparmaßnahmen  37
Warnungen, Informationen und Verhalten des UN-Personals  38
Verwirrung und Mißverständnisse  39
Völkermord und Krieg  41
Militärisches Handeln und militärische Untätigkeit  42
Der Völkermord wird geduldet  45
Ruanda horcht auf  48
Die Zukunft  49
Das Ermittlungsprojekt  50
Sprache, Schreibweisen und Namen  53

Der Kontext des Völkermordes  55

Die Geschichte Ruandas  55
Hutu, Tutsi und Twa  55
Die Kolonialisierung verändert das politische System  59
Die Bedeutungsänderung von »Hutu« und »Tutsi«  61
Die Hutu-Revolution  64
Habyarimana übernimmt die Macht  66
Der Einparteienstaat  67
Die Armee, die Kirche und akazu (69); Der kurze und flüchtige Wohlstand (72)
Die Bedrohung des MRND-Blocks  74
Die ruandische Opposition (74); Der Angriff der RPF (75); Die Antwort der Regierung auf den Angriff (76); Die Konsolidierung der Opposition (78)
Kubohoza - »berfreien helfen«  83
Straffreiheit und Unsicherheit (86)
Das Militär definiert »den Feind«  88
Propaganda und Praxis  94
Die Medien  96
Die Botschaft wird umgesetzt  101
Die Botschaft  102
»Die Einheit der Tutsi« (105); »Unterwanderung« (106); »Die Rückkehr des alten Regimes« (108); »Der Völkermord an den Hutu« (109); Der Regionale Kontext (111); »Die Hutu als unschuldige Opfer« (113); »Die Tutsi sind an ihrem Unglück selbst schuld« (114); »Die Solidarität der Hutu« (114)
Die Rede von Mugesera: »Laßt sie nicht bei euch einmarschieren«  115
Die Vernichtung in der Praxis  119
Das Ziel im Visier (120); Die Furcht nähren (121); Befehle zum Angriff (122); Die Gewalt wird verleugnet (124); Straflosigkeit (124)
Die internationale Reaktion auf die Massaker  125
Die Internationale Kommission zur Untersuchung von Menschenrechtsverstößen in Ruanda  126
Die Entscheidung für den Krieg  130
Wer den Frieden will, muß sich auf den Krieg vorbereiten  131
Waffen (131); Listen (133)
Die Milizen und die »Selbstverteidigung«  135
Die AMASASU und Oberst Bagosora (137); Die Suche nach potentiellen Anführern (144)
Der Angriff vom Februar 1993  145
Die Spaltung der Opposition  147
Die Unterstützung Frankreichs für Habyarimana  153
Der Preis des Krieges  159
Das Arusha-Abkommmen  161
Die Gegner des Abkommens (163); Der Kauf von Macheten (164); Die Rekrutierung von Unterstützern (167); Rekrutierungsmaßnahmen der RPF (168)
Die Friedenstruppen der Vereinten Nationen  169
Ressourcen und Mandat (170); Paragraph 17 (171)
Die Ermordung Melchior Ndadayes und die Gewalt in Burundi  173
Hutu Power 177
Vorboten  181
Chronologie  183
November 1993 (183); Dezember 1993 (184); Januar 1994 (187); Februar 1994 (199); März 1994 (207); April 1994 (210)
Die Reaktionen der Vereinten Nationen auf die Warnungen  211
Die Reaktionen der Regierungen Frankreichs, der USA und Belgiens  215
Ein eindringlicher Appell  217
Die Erneuerung des Mandats  218

Der Völkermord auf nationaler Ebene  221

April 1994: »Der Monat, der nicht enden wollte«  221
Der Angriff auf Habyarimanas Flugzeug  223
Die Übernahme der Kontrolle  227
Bagosora als Befehlshaber (227); »Die Premierministerin arbeitet nicht mehr...« (229); Vieldeutigkeit und Doppelzüngigkeit (234)
Die Interimsregierung  238
Der Beginn des Vernichtungsfeldzugs  241
Die Initiatoren (241); Die Tutsi im Visier (244); Die militärische Opposition: Die Erklärung vom 12. April (247)
Die Strategien der Vernichtung  248
Prioritäre Ziele (248); Gründliche Eliminierung: »Fangt auf einer Seite an ...« (251); Massaker (252); Fluchthindernisse: Straßensperren und Patrouillen (256); Vergewaltigung und sexuelle Gefälligkeiten (259); Besonders brutale Verbrechen (260)
Überlebensstrategien  261
Widerstand (261); Flüchten, sich verstecken und Sicherheit erkaufen (266)
Die Organisation  269
Das Militär  270
Politiker und Milizen  277
Die Milizen (279)
Die Verwaltung  282
Die Verbreitung der Botschaft (283); Die Mobilisierung der Bevölkerung (285); die Umsetzung der Vorschriften (289)
Ideelle und materielle Unterstützung  294
Der Klerus  297
Der Rundfunk - die Stimme der Kampagne  301
Täuschungsmanöver, Lügen und Verstellung  304
Die Mitwirkung der Bevölkerung  313
Die Ausweitung des Genozids  316
Die Beseitigung der Dissidenten  317
Anhaltende Konflikte unter den Militärs  319
Die Zerschlagung der Opposition in Gitarama 324
»Die Bevölkerung versucht nur, sich selbst zu verteidigen«  332
Straffere Kontrolle  337
Ruanda seinen »guten Namen zurückgeben« (338); »Die Gewalt [...] sollte aufhören» (341); »Keine Leichen mehr auf den Straßen« (343); »Befriedung« als Täuschungsmanöver (347)
»Gerechtigkeit« während des Genozids  349
Mitte Mai: Morde an Frauen und Kindern  351
»Eine Bresche für den Feind«: Konflikte unter Hutu  353
Politische Auseinandersetzungen (354); Eigentumsstreitigkeiten (354); »Wo soll das alles enden?« (356)
Der Sieg der RPF  358

Der Völkermord auf lokaler Ebene: Gikongoro und Butare  361

Gikongoro  361
Hintergrund  361
Der Präfekt wird übergangen  365
Unterpräfekt Damien Biniga (367); Oberstleutnant Simba (368)
Erste Angriffe  371
Die Gewalt breitet sich aus (373); Der Rundfunk macht gegen die Tutsi mobil (374)
Musebeya  376
Der Bürgermeister widersetzt sich dem Völkermord (377); Simba übernimmt die Führung (381); Errichtung von Straßensperren (384); »Wir müssen sie alle auslöschen« (385)
»Kein Wort zur Lösung des Problems«  388
Angriffe auf Abweichler (390); Nationale Behörden forcieren das Morden (392)
Kivu: Der Verantwortung ausweichen  393
Die Tutsi in Musebeya werden ausgelöscht  396
Das Massaker in Kaduha  398
Die Kontrolle wird verschärft  407
»Befriedung« in Gikongoro (407); »Zivile Selbstverteidigung« in Gikongoro (410); Der Bürgermeister von Musebeya wird abgesetzt (412)
Nyakizu: Die Massaker  415
Butare: Der Präfekt und die Präfektur  415
Die Gemeinde Nyakizu  418
Bürgermeister Ntaganzwa: Sieg durch kubohoza  419
Die Herrschaft wird gefestigt (422); Hutu Power (424)
Die Grenze und die Burunder  425
Ausbildung und Waffen  429
Der Beginn des Völkermordes  432
Zusammentreiben der Tutsi, Mobilisierung der Hutu (433); Die ersten Morde (436); Nkakwa (439)
Cyahinda  442
Die »Schlacht« (445); Verstärkung der Angreifer (449); Hilfsversprechen, Vergeltungsdrohungen (453)
Die Berggipfel  458
Flucht  461
Nyakizu: Die Vewaltung des Völkermordes  464
Die Wiederherstellung des »normalen« Lebens  465
Die Sprache des Krieges (469); Säuberungen (470)
»Das restliche Unterholz säubern«  475
Mit einer Stimme sprechen  482
Zustimmung von oben (488); Der Sicherheitsausschuß (490)
Der Bürgermeister: Man fürchtet ihn, statt ihm zu vertrauen  492
Verbündete werden zu Feinden (494); »Gier nach Besitztümern« (495)
Der »Feind« trifft in Nyakizu ein 498
Butare: »Sie sollen Platz machen und uns die Arbeit verrichten lassen«  503
Die Ausgangssituation  503
Das Militär (506); Die Intellektuellen (508); Die Miliz und die politischen Parteien (508); Die Burunder (510)
Die Gewalt beginnt  510
Der Versuch, die Kontrolle aufrechtzuerhalten (512); Reaktion auf die Angriffe aus Gikongoro (517); Umgang mit den Vertriebenen (518)
Präfekt Habyalimana wird abgesetzt  520
Hutu Power in Butare auf dem Vormarsch (523); Massaker in Simbi (524); Massaker in Kansi (527)
Begrüßung des neuen Präfekten  529
Der Süden von Butare  539
Das Treffen vom 20. April  541
Butare: »Dies ist eine Vernichtungskampagne«  547
Systematisches Gemetzel in Butare-Stadt  551
Gezielte Morde an Einzelpersonen (551); Die Tötungswelle rollt durch die Wohnviertel (555); Mordanschläge an der Universität und im Krankenhaus (560)
Kollektives Gemetzel  565
Butare-Stadt (565); Gemeinde Ngoma: Massaker in Matyazo und Kabakobwa (566); Andernorts in der Präfektur: Die verheerende dritte Aprilwoche (568)
Die Lüge von der »Befriedung«  570
Die Massaker vom 30. April (572)
Überlebenskampf  576
Suche nach Hilfe (576); Widerstand (577)
Operationen mit Völkermordabsicht  582
Die »tatkräftige Unterstützung« des Militärs (582); Die Miliz und die Zündholzfabrik (590); Das Handeln ziviler Stellen (594)
Butare: »Arbeiter, die für ihr Land arbeiten wollen«  600
»Zivile Selbstverteidigung« in Butare  601
Leistung und Finanzierung (601); Training und Waffen (604); Die Sicherheit geht jeden an (611); Straßensperren und Patrouillen: Pflicht zur Teilnahme (612)
Sicherheitsausschüsse  619
Die Morde vom Mai  625
Schutz für Tutsi  632
Gewährt und verweigert (632); Teilweiser Schutz: Die Gruppe vor dem Präfekturgebäude (636)
Suche nach intellektueller Unterstützung: Der Premierminister der Übergangsregierung und die Professoren  640
Guhumbahumba: Jagd auf die letzten noch lebenden Tutsi  644
Durchsuchung der Felder, Waldstücke und Täler (650); Razzien in Butare-Stadt (653)
Butare: »Niemand wird vor den Unruhen sicher sein«  656
Hutu gegen Hutu  657
Persönliche und politische Konflikte (657); Regionaler Konflikt (663); Eigentum und Frauen (666)
Kontroversen über den Völkermord  672
Schutz durch Einzelpersonen (672); Schutz durch die Gemeinschaft (674); Schutz aus Prinzip (676)
Aufsässiges Militär  678
Recht und Ordnung  680
Das Handeln der Justiz (681); Kontrollversuche vor Ort (682)
Internationale Kontakte  684
Erlaubnis, einen Ort zu verlassen  688
Schwindelnder Rückhalt für die Mordkampagne  689
Die letzte Jagd in Butare (693)
Überlebende  695
Autorität und Verantwortung  703

Der Völkermord und die internationale Gemeinschaft  707

Der Völkermord wird ignoriert  707
UNAMIR  708
»Defensive Überlebensübung« (708); Das Mandat und untätige Zeugen des Völkermordes (713)
Die Evakuierungstruppen  719
Keine Einheimischen (724); Ecole Technique Officielle: »Laßt uns nicht im Stich!« (735)
Die Politik Belgiens  733
»Die Aktivitäten der UNAMIR einstellen« (733); »Die Sicherheit der UNAMIR« (735)
Die Politik der Vereinigten Staaten: »Ein neues Somalia« und andere Fehlinterpretationen  738
Vernebelung durch die Vereinten Nationen: »Ein Volk ist in verhängnisvolle Umstände geraten«  740
Der Schutz »der unschuldigen Zivilisten in Ruanda« (743); Die UNAMIR wird reduziert (745); Ein Ausnahmefall: Das Hotel Mille Collines (748)
Der Völkermord wird zur Kenntnis genommen  751
Ende April: Der Völkermord wird anerkannt  752
Erklärung des Generalsekretärs (754); Erklärung des Präsidenten des Sicherheitsrats (754)
Die übliche Diplomatie  757
UNAMIR II  761
Menschenrechtseinrichtungen  764
Waffen und Munition  767
»Es lebe die französisch-ruandische Zusammenarbeit«  772
»Ohne schmutzige Hände geht es nicht« (773); Hilfe für die ruandischen Streitkräfte (778)
Französische Soldaten: eine Privatinitiative?  783
Opération Turquoise (786)
Die Erklärung von Kigemen und das Ende der »Legitimität«  808

Die Beendigung des Völkermordes  811

Die Ruandische Patriotische Front  811
»Weder Hutu noch Tutsi noch Twa«  814
Die Ideologie einer nationalen Einheit (814); Rekrutierung von Hutu als Gefolgsleute (816)
Das Ende des Völkermordes  818
Kampfhandlungen des Militärs (819); Ablehnung von UNAMIR II (820)
Menschenrechtsverstöße durch die RPF von April 1994  823
Massaker im Verlauf militärischer Auseinandersetzungen (824); Kwitaba imana und kvitaba inama: Massaker bei öffentlichen Versammlungen (827); Summarische und willkürliche Hinrichtungen (831); Summarische Hinnrichtungen von Personen, die der Beteiligung am Völkermord bezichtigt wurden (837)
Behinderung humanitärer Hilfe  845
Informationskontrolle  846
Vorwürfe gegen die RPF wegen Menschenrechtsverstößen  847
Die Gersony-Mission  849
Umfang und Schlußfolgerungen (849); »Der Gersony-Bericht existiert nicht« (851)
Die Verantwortung der internationalen Gemeinschaft  854
Verantwortlichkeit innerhalb der RPF  856

Gerechtigkeit und Verantwortung  861

Der internationale Strafgerichtshof für Ruanda  863
Beziehungen zwischen dem internationalen Strafgerichtshof und den nationalen Gerichtsbarkeiten (866); Die Verwaltung des internationalen Strafgerichtshofs (867); Zeugenschutz (869); Die Anklagen (870); Die Ruander und der internationale Strafgerichtshof (872)
Die Strafverfolgung des Völkermordes durch ruandische Behörden  875
Gesetzgebung (877); Inhaftierungen (882); Gerichtsverfahren (885); Entschädigungsleistungen (890); Die Hinrichtungen von April 1998 (892); Geständnisse (893); Zustände in Gefängnissen und in den Hafthäusern der Gemeinden (894); Mit Auflagen verbundene Freilassungen (894)
Strafverfolgung im Ausland und sonstige Verfahren  897
Verantwortung übernehmen  900
Zusammenfassung  902

Die wichtigsten Abkürzungen  905
Ruandische Begriffe  908
Auswahlbibliographie und zitierte Artikel  909
Personenregister  922
Sachregister  932

 

 

 
Originalausgabe Leave None to Tell the Story: Genocide in Rwanda: New York: Human Rights Watch 1999