Raymond Geuss

Kritik der politischen Philosophie

Eine Streitschrift

Aus dem Englischen von Karin Wördemann
141 Seiten
ISBN 978-3-86854-229-5
Erschienen März 2011

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Geuss beschreibt, welche Aufgaben die politische Philosophie wahrnehmen muss, um in der Balance zwischen normativen Denkmodellen und der Analyse der Wirklichkeit den globalen Fragestellungen unserer Zeit angemessen begegnen zu können.

Die zeitgenössische politische Philosophie ist selbstgefällig geworden, sie missachtet ihre eigenen Entstehungs- und Verwertungsbedingungen und verkennt so ihre Rolle im normativ umkämpften Feld des Politischen.

Geuss' Streitschrift möchte deshalb »vor Augen führen, dass es einen möglichen Denkweg gibt, der rechtwinklig zur breiten, ausgetretenen Heerstraße der analytischen politischen Philosophie verläuft, aber die Aussicht auf eine Fülle von noch nicht voll erschlossenen Einsichten und Handlungsformen eröffnet.«

AutorIn/Hg.

Raymond Geuss

Professor für Philosophie an der University of Cambridge und hatte zuvor Professuren oder andere akademische Positionen in Philosophie oder Politikwissenschaften an den Universitäten von Heidelberg und Chicago sowie Columbia und Princeton. Gelehrt oder geforscht hat er ferner am Wissenschaftskolleg Berlin, in Bielefeld, Frankfurt, Hamburg und Fribourg, Schweiz sowie an der Yale University.

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Inhalt

Vorbemerkung zur deutschen Übersetzung   7
Vorwort   9

Einleitung   11

Teil 1 Realismus   35
Wer wen?   38
Prioritäten, Präferenzen, Wahl des richtigen Zeitpunkts   47
Legitimität   52
Aufgaben der politischen Theorie   56

Teil II Verfehlter Realismus   82
Rechte   84
Gerechtigkeit   97
Gleichheit   106
Fairness, Unwissenheit, Unparteilichkeit   111
Macht   123

Schlussfolgerung   129
Bibliografie   138
Zum Autor   142

 
Originalausgabe Philosophy and Real Politics: Princeton University Press