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Großes Medienecho für »Gewaltmassen«

Während Wolfgang Frindte, socialnet.de, den Band »Gewaltmassen« »fast wie einen Thriller von Daniel Silva« verschlungen hat und ihn Dirk Burmester, Portal für Politikwissenschaft, als eine Bereicherung für die derzeitige Gewaltforschung empfindet, lobt Rudolf Walther in der Süddeutschen Zeitung vom 2. Februar besonders den »luziden« Beitrag des Soziologen Ferdinand Sutterlüty über urbane Riots und den »hervorragenden« Beitrag von Bernd Greiner über militärische Gewaltgruppen im Vietnamkrieg.

Mehr über »Gewaltmassen. Über Eigendynamik und Selbstorganisation kollektiver Gewalt«, herausgegeben von Axel T. Paul und Benjamin Schwalb


Alles auf Anfang - die ersten Seiten ausgewählter Neuerscheinungen

Mit einem Klick aufs Buch schlagen Sie die ersten Seiten dreier Frühjahrstitel auf.
Einen Überblick über alle Neuerscheinungen bietet die aktuelle Vorschau.


Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

Am 27. Januar, dem Tag der Befreiung von Auschwitz, wird alljährlich den Opfern des Holocaust gedacht.
Diese Bücher geben erschütternde und tiefgreifende Einblicke in verschiedene Aspekte des Genozids.


Sybil Halpern Milton Book Prize 2015 für Sara Berger

Unsere Autorin Sara Berger erhält den Sybil Halpern Milton Book Prize 2015 für »Experten der Vernichtung: Das T4-Reinhardt-Netzwerk in den Lagern Belzec, Sobibor und Treblinka«. Die German Studies Association ehrt mit ihm alle zwei Jahre das beste Buch über die Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland und den Holocaust. 

In seiner Laudatio schreibt das diesjährige Preiskommittee: »Ihr Buch ist ein würdiger Nachfolger der wegweisendern Forschung Henry Friedlanders, da es die komplexen Verflechtungen zwischen der Ermordung der Behinderten und der Shoah beleuchtet. […] Fast jede Seite bewegt auf schmerzhafte Weise; wo andere nur wenige Details liefern, hat Sara Berger hunderte zusammengetragen, und präsentiert sie mit erhellender Eloquenz und Zurückhaltung.«

Lesen Sie mehr zum Preis und zur Begründung der Jury hier.


20. November 1945 - Beginn der Nürnberger Prozesse

Vor siebzig Jahren begannen die Nürnberger Prozesse gegen die Hauptkriegsverbrecher des NS-Regimes vor dem Internationalen Militärgerichtshof. Sie markieren allerdings nur den Anfang der Strafverfolgung nationalsozialistischer Verbrechen. In den so genannten Nachfolge-Prozessen vor einem US-amerikanischen Militärgerichtshof wurden bis 1949 Funktionseliten aus Militär, Bürokratie, Wirtschaft und Partei angeklagt.
Erstmals umfassend analysiert werden diese Prozesse in dem Band »NMT«, hrsg. von Kim C. Priemel und Alexa Stiller.
Die Titel »Strafgerichte gegen Menschheitsverbrechen«, hrsg. von Gerd Hankel und Gerhard Stuby und »Die Macht und das Recht«, hrsg. von Gerd Hankel befassen sich hingegen mit den aus den Prozessen resultierenden Konsequenzen für das Völkerstrafrecht.


Großes Lob für Matthias Finks »Srebrenica«

Der Politikwissenschaftler Fabrice Gireaud empfiehlt Matthias Finks Buch »Srebrenica« »uneingeschränkt aufgrund seiner differenzierten und sehr detaillierten Darstellung« und weil es »sehr gut recheriert und flüssig geschrieben« ist.

Die vollständige Rezension können Sie hier in dem Portal für Politikwissenschaften nachlesen.

Mehr zu Matthias Fink, »Srebrenica«


19. November 2015 - 90. Geburtstag von Zygmunt Bauman

»Nicht wenige Soziologinnen und Soziologen, darunter auch Zygmunt Bauman, wurden auf Pfade geführt, die nur allzu glatt und rutschig waren. Dabei zeichnet es aber gerade Bauman aus, dass er sich auf solchen Pfaden ganz gut zurechtfand und selten strauchelte. Selbst Kritiker seines Werkes haben anzuerkennen, dass er neben eher feuilletonistischen Arbeiten wegweisende und tiefschürfende Werke vorgelegt hat. Eben weil Bauman noch stets die Fähigkeit besessen hat, positiv zu überraschen, werden wir auch die Bücher, die er in Zukunft schreiben wird, gespannt erwarten.«
Wolfgang Knöbl, Direktor des Hamburger Instituts für Sozialforschung

Den vollständigen Artikel finden Sie hier auf Soziopolis.
Mehr zu Zygmunt Bauman und seinen Werken bei der Hamburger Edition.


Srebrenica - 20 Jahre nach dem Völkermord

Im Juni 1995 erfolgte der erste Angriff bosnischer Serben auf einen Beobachtungsposten der UN am Rande der UN-Schutzzone rund um Srebrenica.
Dies war der Auftakt zu den Ereignissen, die am 11. Juli 1995 in dem Völkermord an mehr als 8.000 bosnischen muslimischen Männern und Jugendlichen kulminierten.
In der interaktiven Karte erfahren Sie, was in der UN-Schutzzone im Juli 1995 geschah.


Robert Kindler mit dem Preis Geisteswissenschaften International prämiert

Der Osteuropahistoriker Robert Kindler erhält in diesem Jahr den Preis zur Förderung herausragender geistes- und sozialwissenschaftlicher Publikationen für seine bei uns erschienene Studie »Stalins Nomaden. Herrschaft und Hunger in Kasachstan«, da sie »exemplarisch die Leistungskraft deutscher historischer Forschung unter Beweis stellt.«
Die Jury schreibt: »Kindler zeigt Prozesse auf, aus denen heraus die gegenwärtige, multiethnische Gesellschaft Kasachstans entstanden ist und untersucht eine Geschichte, deren Brisanz sowohl in Russland wie auch in Kasachstan selbst bisher ausgeblendet worden ist.«
Mit dem Preis einher geht eine Übersetzungsförderung für englischsprachige Verlage, die von dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, dem Auswärtigen Amt, der Fritz Thyssen Stiftung und der VG Wort vergeben wird. Wir gratulieren.

Mehr zu Robert Kindler, »Stalins Nomaden« und zum Preis Geisteswissenschaften International

Lesen Sie hier ein Interview mit Robert Kindler über die Hintergründe seiner Studie.


Heinz Bude nominiert für den Deutschen Lesepreis 2015

Seit 2013 wird der Deutsche Lesepreis der Stiftung Lesen und der Commerzbank Stiftung an Projekte vergeben, die sich um die Leseförderung in Deutschland verdient gemacht haben.
Heinz Bude ist mit seinem bei uns erschienenen Buch »Gesellschaft der Angst« in der Kategorie »Lesbare Wissenschaft« nominiert.
Wir freuen uns und drücken die Daumen.

Weitere Informationen zum Deutschen Lesepreis finden Sie hier.

Mehr zu Heinz Bude, »Gesellschaft der Angst«


1. Platz in der Rubrik Einzelstudie für Dierk Walter

Im Wettbewerb »Das historische Buch des Jahres 2015« des Geschichtsmagazins
DAMALS hat die Jury das Buch von Dierk Walter, »Organisierte Gewalt in der europäischen Expansion. Gestalt und Logik des Imperialkrieges« auf den 1. Platz in der Rubrik Einzelstudie gewählt.

Wir gratulieren unserem Autor.

Mehr zu Dierk Walter, »Organisierte Gewalt in der europäischen Expansion«