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»Scharf beobachtet« - Rezension zu Aaron Sahr, »Das Versprechen des Geldes«

Cover zu Aaron Sahr, Das Versprechen des Geldes

So urteilte Bernhard Emunds in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 4. August über Aaron Sahrs Praxistheorie des Kredits »Das Versprechen des Geldes«. Spannende und für die Soziologie des Geldes neue Aspekte fördere der Autor zu Tage. Lesenswert sei das Buch und inspirierend.

Dem können wir natürlich nur beipflichten und empfehlen umgehend die Lektüre von »Das Versprechen des Geldes«. Denn Mitte September erscheint ein weiterer Titel von Aaron Sahr zu diesem Themenkomplex: »Keystroke-Kapitalismus. Ungleichheit per Knopfdruck«.

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Populismus – na und? - Veranstaltung mit Hedwig Richter u. a. im HIS

Porträt Hedwig Richter

Am Mittwoch, den 6. September, um 19 Uhr diskutieren unsere Autorin Hedwig Richter, Wolfgang Knöbl, Clara Maier und Philipp Müller vom Hamburger Institut für Sozialforschung mit Barbara Junge und Jan Feddersen (beide TAZ) über Lebendigkeit in der Demokratie, die Kunst der Zuspitzung im politischen Wettkamp und die Frage der Unverzichtbarkeit fundierter Argumente.

Bereits am 14. August erscheint Hedwig Richters umfassende Studie »Moderne Wahlen« zur Geschichte der Demokratie in Preußen und den USA im 19. Jahrhundert.

Die Veranstaltung findet im Hamburger Institut für Sozialforschung, Mittelweg 36, Hamburg statt. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen finden Sie hier.


Ein Autor gibt Auskunft - Interview mit Jonas Kreienbaum auf L.I.S.A.

Cover Jonas Kreienbaum, Ein trauriges Fiasko
Porträt Jonas Kreienbaum

Im Interview mit Georgios Chatzoudis auf dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung, L.I.S.A., gibt unser Autor Jonas Kreienbaum Auskunft über die Debatte möglicher Kontinuitäten zwischen Kolonialismus und Nationalsozialismus und die auffällige Wandelbarkeit des Konzentrationslagerbegriffs. Seine Studie zu diesem Thema, »›Ein trauriges Fiasko‹. Koloniale Konzentrationslager im südlichen Afrika 1900 – 1908« wurde mit der Übersetzungsförderung Geisteswissenschaften International 2017 ausgezeichnet.

Lesen Sie hier das vollständige Interview auf L.I.S.A.

Mehr zu Jonas Kreienbaum, »›Ein trauriges Fiasko‹«


Regina Mühlhäuser stellt ihr Buch in Japan und Korea vor

Regina Mühlhäuser, Autorin der Hamburger Edition, hat kürzlich auf Einladungen von Universitäten, Forschungseinrichtungen und NGOs an sieben Orten in Japan und Korea über ihr Buch »Eroberungen. Sexuelle Gewalttaten und intime Beziehungen deutscher Soldaten in der Sowjetunion 1941–1945« gesprochen.

Die japanische Ausgabe erschien Ende 2015 im renommierten Verlag Iwanami Shoten.

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Deutlich wurde, dass es großes Interesse gibt, sexuelle Gewalt und Versklavung durch die japanische und die deutsche Armee zu vergleichen und die Frage zu diskutieren, wie beide Nachkriegsgesellschaften mit dem Thema umgehen. In Japan und Korea unterstützen NGOs Überlebende, die während des Zweiten Weltkriegs als »comfort women« von der japanischen Armee sexuell versklavt wurden. Diese Frauen kämpfen weiterhin um Anerkennung, Entschuldigung und Entschädigungszahlungen, während Japan sich hartnäckig weigert, die historische Schuld anzuerkennen.

Überrascht waren viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltungen in Tokio, Kyoto, Hiroshima und Seoul darüber, dass es in Deutschland – trotz der intensiven Debatte über NS-Verbrechen und die Anerkennung historischer Schuld – weder Klägerinnen noch gesellschaftlichen Auseinandersetzungen über sexuelle Gewalt durch deutsche Soldaten gibt.


Antisemitismusbericht: Expertise von Sina Arnold zu Geflüchteten

Porträt Sina Arnold
Cover Sina Arnold, »Das unsichtbare Vorurteil«

Am 24. April 2017 hat der unabhängige Expertenkreis Antisemitismus nach zwei Jahren Arbeit seinen Bericht an den Deutschen Bundestag übergeben.

Unsere Autorin Sina Arnold hat als Expertin im Bereich der empirischen Integrations- und Migrationsforschung wie auch für Antisemitismusdiskurse in der US-amerikanischen Linken bei der explorativen Befragungen von Geflüchteten für den Bericht mitgewirkt. 

Den gesamten Antisemitismusbericht können Sie hier einsehen.
Mehr zu Sina Arnold, »Das unsichtbare Vorurteil«.


Terrorismus als Provokation - Carola Dietze im Deutschlandfunk

Cover zu Carola Dietze, »Die Erfindung des Terrorismus

»Die Geschichte von den tatsächlichen Ursprüngen des Terrorismus bietet weder klare Unterscheidungen zwischen Gut und Böse, noch einfache Antworten und Lösungen.« schreibt Carola Dietze in ihrem Beitrag »Der Anschlag und seine Geschichte« im Deutschlandfunk. Diese Erkenntnis provoziert, laut der renommierten Historikerin, den politisch denkenden Menschen zur Selbstreflektion. Stimmt das Bild, das er von sich und der Gesellschaft hat?

Lesen oder hören Sie den gesamten Beitrag hier im Deutschlandfunk.

Mehr zu Carola Dietze und »Die Erfindung des Terrorismus«


Yfaat Weiss übernimmt die Leitung des Simon-Dubnow-Instituts

Porträt von Yfaat Weiss
Cover zu Yfaat Weiss, Verdrängte Nachbarn

Unsere Autorin Yfaat Weiss, die 2012 für ihr Buch »Verdrängte Nachbarn« mit den Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken geehrt wurde, wird die neue Direktorin des Simon-Dubnow-Instituts, das fast zeitgleich in die Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen wird.

Wir gratulieren! Weitere Informationen finden Sie hier in der Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.


Unsere Empfehlung zum Welttag des Buches am 23. April

Cover zu Michael Wildt, »Volk, Volksgemeinschaft, AfD«

Seit 1995 feiern Bibliophile am 23. April die Kultur des geschriebenen Wortes und greifen die katalanische Tradition auf, an Shakespeares Todestag Bücher zu verschenken.
Unsere kleine reihe ist dazu wie geschaffen. Hochwertig ausgestattet, sorgfältig lektoriert und liebevoll gestaltet bieten diese handlichen Bände kurze Interventionen zu aktuellen Themen.

Überzeugen Sie sich selbst mit einem Blick in unseren jüngsten Titel Michael Wildt, »Volk, Volksgemeinschaft, AfD«.

Einen Überblick über die gesamte kleine reihe finden Sie hier.


7. April - Internationaler Tag des Gedenkens an den Völkermord in Ruanda

Cover Alison Des Forges, Kein Zeuge darf überleben

Vom 6. April bis Mitte Juli 1994 fanden bis zu einer Millionen Menschen in Ruanda den Tod. Einen Beitrag zur Aufarbeitung dieses Genozids leistet Alison Des Forges mit ihrem Buch »Kein Zeuge darf überleben«.

»Ganz einfach das beste Werk auf Deutsch über Ruandas neuere Geschichte.«
Dominic Johnson, DeutschlandRadio / Deutschlandfunk

Alison Des Forges, »Kein Zeuge darf überleben. Der Genozid in Ruanda« ist jetzt auch als preiswerte Studienausgabe und als E-Book erhältlich.


Preis Geisteswissenschaften International für »Ein trauriges Fiasko«

Cover »Ein trauriges Fiasko«
Porträt Jonas Kreienbaum

Jonas Kreienbaums Studie über die kolonialen Konzentrationslager im südlichen Afrika 1900 - 1908 erhält die Übersetzungsförderung Geisteswissenschaften International.
Sie wird alle halbe Jahr von der Fritz Thyssen Stiftung, der VG Wort, dem Börsenverein des deutschen Buchhandels und dem Auswärtigen Amt vergeben, um die Übertragung geistes- und sozialwissenschaftlicher Werke ins Englische zu unterstützen. »Ein trauriges Fiasko« wird bei Berghahn Books (Oxford/New York) erscheinen. Weitere Informationen zum Preis Geisteswissenschaften International finden Sie hier.

Mehr zu Jonas Kreienbaum, »Ein trauriges Fiasko«