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Aktuelles Interview mit Manfred Berg über Lynchjustiz in den USA

Erich Später von der Heinrich-Böll-Stiftung führte dieses Interview mit Manfred Berg am Rande der Böll-Tage auf Achill Island.

Mehr zu Manfred Berg, »Lynchjustiz in den USA«


Muhammad Ali war »Mehr als ein Champion«

Am Samstag, den 4. Juni starb Muhammad Ali, der berühmteste Boxer aller Zeiten. Er war ein Großmaul, konnte gleichzeitig unwiderstehlich und charmant sein, konvertierte zum Islam, verweigerte den Kriegsdienst und fügte sich in keine Rolle.

Jan Philipp Reemtsma hat die schillernde Persönlichkeit und den außergewöhnlichen Stil des Gesamtkunstwerks Muhammad Ali in »Mehr als ein Champion« auf faszinierende Weise beschrieben.

Spezial zum Buch


2. Juni 2016 - Der Bundestag verabschiedet die Armenien-Resolution

In dieser Resolution wird die Ermordung von bis zu 1,5 Millionen Armeniern während des Ersten Weltkriegs als Völkermord bezeichnet.

Der türkische Wissenschaftler Taner Akcam analysiert in seinem Buch über die Instanbuler Prozesse unter anderem die spezifischen historischen und politisch-ideologischen Hintergründe, die zum Genozid an den Armeniern führten.

Der Band enthält auch eine kommentierte Auswahl aus den Verhandlungsprotokollen und Urteilsbegründungen der Prozesse, in denen führende türkische Politiker wegen ihrer Beteiligung an dem Völkermord vor Gericht standen. Sie vermitteln neue Erkenntnisse über die Planung und Durchführung des Völkermords und zeigen die Mechanismen eines von Haß und Brutalität geprägten Massakers auf.

Mehr zu Taner Akçam, »Armenien und der Völkermord. Die Istanbuler Prozesse und die türkische Nationalbewegung«


Bücher, Lesen, Reden, etc.

Wie jedes Jahr im schönen Monat Mai versenden wir unsere Vorschau auf die Neuerscheinungen des Herbstes. Wir freuen uns unter anderem auf das neue Buch des französischen Intellektuellen Pierre Rosanvallon, »Die gute Regierung« und Philipp Staabs Intervention »Falsche Versprechen« über die Tücken des digitalen Kapitalismus.
Sind Sie neugierig geworden? Dann werfen Sie gleich hier einen Blick in unsere digitale Vorschau und entdecken Sie weitere spannende Titel.

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10. Mai - Jahrestag der Erklärung von Philadelphia

1944 wurden folgende Grundsätze der Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen verabschiedet:

Cover zu Alain Supiot Der Geist von Philadelphia
  • Arbeit ist keine Ware.
  • Freiheit der Meinungsäußerung und Vereinigungsfreiheit sind wesentliche Voraussetzungen beständigen Fortschritts.
  • Armut, wo immer sie besteht, gefährdet den Wohlstand aller.
  • Der Kampf gegen Not muss innerhalb jeder Nation und durch ständiges gemeinsames internationales Vorgehen unermüdlich weitergeführt werden, wobei die Vertreter der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber sich gleichberechtigt mit den Vertretern der Regierungen in freier Aussprache und zu demokratischen Entscheidungen zusammenfinden, um das Gemeinwohl zu fördern.


Alain Supiot setzt sich in seinem Essay »Der Geist von Philadelphia« für eine Rückbesinnung auf den Ethos dieser Erklärung ein, damit das Recht aller Menschen auf ein Leben in wirtschaftlicher Sicherheit ungeachtet ihrer Ethnie, ihres Glaubens und ihres Geschlechts wieder in den Fokus rückt.

Mehr zu Alain Supiot, »Der Geist von Philadelphia«


»Geisteswissenschaften International« - Zwei unserer Titel ausgezeichnet

Heinz Bude, »Gesellschaft der Angst« und Dierk Walter, »Organisierte Gewalt in der europäischen Expansion« sind im Rahmen des Programms »Geisteswissenschaften International« ausgezeichnet worden und erhalten damit eine Förderung für die Übersetzung ins Spanische respektive Englische.

Die unabhängige Jury aus Wissenschaft und Publizistik zeichnet zwei mal im Jahr hervorragende geistes- und sozialwissenschaftliche Werke aus und finanziert deren Übersetzung.

Wir gratulieren den Autoren.

Weitere Informationen zu »Geisteswissenschaften International«

Mehr zu Heinz Bude, »Gesellschaft der Angst«

Mehr zu Dierk Walter, »Organisierte Gewalt in der europäischen Expansion«


»Gewaltmassen« auf der SZ/NDR-Sachbuchbestenliste April

Cover Paul Schwalb Gewaltmassen

Der Band »Gewaltmassen. Über Eigendynamik und Selbstorganisation kollektiver Gewalt«, herausgegeben von Axel T. Paul und Benjamin Schwalb steht auf Platz 6/7 der SZ/NDR-Sachbuchbestenlisten April.
Wir freuen uns und gratulieren den Herausgebern, Beiträgerinnen und Beiträgern.

Zur NDR-Sachbuchbestenliste April

Mehr zu Paul/Schwalb (Hg.), »Gewaltmassen«


ICTY spricht Karadzic wegen Völkermords schuldig

Am 24. März hat das UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag den ehemaligen Serbenführer Radovan Karadzic wegen seiner Verbrechen während des Bosnienkrieges zu einer vierzigjährigen Haftstrafe verurteilt. Karadzic gilt unter anderem als politisch verantwortlich für die Ermordung von mehr als 8000 bosnisch muslimischen Männern und Jugendlichen in Srebrenica im Juli 1995.
Was damals genau geschah hat Matthias Fink in »Srebrenica. Chronologie eines Völkermords« minutiös aufgezeichnet.

Mehr zu Matthias Fink, »Srebrenica«


»Wasser und Arbeitsplätze« - Thema des Weltwassertags 2016

Cover Teichmann Macht der Unordnung

Christian Teichmann, »Macht der Unordnung. Stalins Herrschaft in Zentralasien«

»Kein Land setzte im zwanzigsten Jahrhundert so vehement auf künstliche Bewässerung als Mittel zur Ausbreitung staatlicher Herrschaft wie die Sowjetunion. Dämme, Kanalanlagen und Stauwerke veränderten im Land des Sozialismus das Zusammenleben der Menschen, ihre wirtschaftlichen Möglichkeiten und ihren Umgang mit der Natur.«

Zur Leseprobe

Weitere Informationen zum Buch


21. März - Welttag gegen Rassismus

»Leider besteht der Rassismus fort, auch in dem sorgfältig eingegrenzten Sinne, von dem sich die vorliegende Untersuchung seiner Geschichte leiten ließ. Zwar mögen Shoah und Entkolonialisierung auf Dauer Regimes in Mißkredit gebracht haben, die ich als »offen rassistisch« bezeichnet habe; doch sollte diese gute Nachricht nicht zu der Überzeugung aufgebauscht werden, der Rassismus als solcher sei tot oder liege im Sterben.«

George M. Fredrickson in »Rassismus. Ein historischer Abriss«


Neue Ausstellung »Der Kalte Krieg. Ursachen - Geschichte - Folgen«

KK-Ausstellung-Plakat

Die Ausstellung, deren Autor der Historiker, Politikwissenschaftler und Amerikanist Bernd Greiner ist, beleuchtet die diversen Ursachen des Kalten Krieges und zeigt, wie sehr der Konflikt die beteiligten Gesellschaften beeinflusste und veränderte. Neben einem Seitenblick auf die "heißen Kriege" in der Dritten Welt, bietet die Ausstellung auch Anknüpfungspunkte bezüglich der aktuellen Spannungen.

Sie ist ein gemeinsames Projekt der Bundesstiftung Aufarbeitung und des Berliner Kollegs Kalter Krieg. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Bundesstiftung.

Unsere Titel der Reihe Studien zum Kalten Krieg finden Sie hier. Übrigens können Sie die Beiträge aus den Bänden auch als Einzel-PDFs erwerben.


Lektüretipps zum Black History Month


Großes Medienecho für »Gewaltmassen«

Während Wolfgang Frindte, socialnet.de, den Band »Gewaltmassen« »fast wie einen Thriller von Daniel Silva« verschlungen hat und ihn Dirk Burmester, Portal für Politikwissenschaft, als eine Bereicherung für die derzeitige Gewaltforschung empfindet, lobt Rudolf Walther in der Süddeutschen Zeitung vom 2. Februar besonders den »luziden« Beitrag des Soziologen Ferdinand Sutterlüty über urbane Riots und den »hervorragenden« Beitrag von Bernd Greiner über militärische Gewaltgruppen im Vietnamkrieg.

Mehr über »Gewaltmassen. Über Eigendynamik und Selbstorganisation kollektiver Gewalt«, herausgegeben von Axel T. Paul und Benjamin Schwalb


Alles auf Anfang - die ersten Seiten ausgewählter Neuerscheinungen

Mit einem Klick aufs Buch schlagen Sie die ersten Seiten dreier Frühjahrstitel auf.
Einen Überblick über alle Neuerscheinungen bietet die aktuelle Vorschau.