510 Seiten, 33 Abb.
€ 28,00 Klappenbroschur
ISBN 978-3-86854-259-2
Erschienen März 2013

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Alexander Korb

Im Schatten des Weltkriegs

Massengewalt der Ustaša gegen Serben, Juden und Roma in Kroatien 1941–1945

Auszeichnungen für »Im Schatten des Weltkriegs«

  • Fraenkel Prize in Contemporary History der Wiener Library, London
  • Irma Rosenberg Förderpreis des Instituts für Zeitgeschichte, Wien
  • Andrej-Mitrović-Preis der Michael-Zikic-Stiftung, Bonn
  • Herbert-Steiner-Preis des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW) und der International Conference of Labour and Social History (ITH)

Im Schatten des Zweiten Weltkriegs versuchte die kroatische Ustaša-Bewegung, gewaltsam einen ethnisch homogenen Nationalstaat zu schaffen. Die Zerschlagung Jugoslawiens durch die Wehrmacht versetzte die Ustaša in die Lage, ein Terrorregime zu etablieren, das sich vornehmlich gegen Serben, Juden und Roma richtete.

Alexander Korb fragt nach den Motiven, Interessen und Handlungsspielräumen der Ustaša, nach dem Verlauf des Gewalteinsatzes und nach dem Zusammenspiel von Bürgerkriegsdynamiken und Brutalisierung.

 
Pressestimmen

  »Alexander Korb hat ein wichtiges Buch vorgelegt, wichtig, weil es bisher an grundlegenden Untersuchungen zur Ustaša-Herrschaft in Kroatien fehlt, wichtig, weil er das Geschehen genauer und besser erklären kann als bisher, schließlich wichtig, weil er es versteht, breite Quellenkenntnis und theorieorientierten Zugriff miteinander zu verbinden.«
Armin Heinen, H-Soz-u-Kult

»Korb erklärt in seiner differenzierten Studie, wie es in diesem multiethnischen Raum zum Ausbruch von exzessiver Gewalt kam.«
Andrea Löw, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Die große Stärke von ›Im Schatten des Weltkriegs‹ liegt in der kritischen Quellenauslegung, im Misstrauen gegenüber gängigen, politisch gefärbten Deutungen des Ustascha-Gewaltregimes. ... Auf den geschichtspolitischen Schlachtfeldern des Balkans dürfte sich Korb mit seiner ebenso klaren, wie schonungslosen Analyse auf allen Seiten Feinde gemacht haben. Er darf das durchaus als Kompliment werten.«
Danijel Majic, Berliner Zeitung