Heft 1 - Februar/März 2005

Heiße Kriege im Kalten Krieg

€ 9,50 Print

Weitere Hefte zu "Kalter Krieg"
Weitere Hefte zu "Kriege"

Seite 1: Die Epoche, in der wir leben


Bilder: Mission »Don Quijote«


Thema

Bernd Greiner

Editorial

Robert J. McMahon

Heiße Kriege im Kalten Krieg. Überlegungen zu einem Paradox

Roger E. Kanet

Die sowjetische Unterstützung nationaler Befreiungskriege

Dierk Walter

Kolonialkrieg, Globalstrategie und Kalter Krieg. Die Emergencies in Malaya und Kenia 1948-1960

Jon V. Kofas

Die Truman-Doktrin und der griechische Bürgerkrieg 1946-1949


Literaturbeilage

Léon Wurmser

Die Vernunft der Unvernunft. Betrachtungen eines Psychoanalytikers zu Don Quijote


Aus der Protest-Chronik


 
Pressestimmen
»Léon Wurmser, der in Zürich geborene, seit mehr als vierzig Jahren in den USA arbeitende Psychoanalytiker und Psychotherapeut, hat sich mit Untersuchungen zur Über-Ich-Struktur und zu narzisstischen Phänomenen um die Rehabilitation schwer persönlichkeitsgestörter, traumatisierter und suchtgeschädigter Patienten verdient gemacht. Für seine therapeutische Arbeit ist der gesellschaftsbezogene Ansatz ebenso charakteristisch wie der gesuchte Rückhalt in der Literatur. Diese Verbindungen illustrieren auch seine Betrachtungen über Don Quijote als emblematische Figur der Psychoanalyse, die im jüngsten Heft des Mittelweg 36 nachzulesen ist. (...)
In weiteren Beiträgen widmet die Zeitschrift sich der Frage nach den ›heißen Kriegen‹ im Kalten Krieg, nach dem Typus, den ideologischen Implikationen und den gesellschaftlichen Rückwirkungen jener ›Stellvertreterkriege‹, die nach 1945 als Kriege an der Peripherie, in den Ländern der Dritten Welt (...) geführt wurden, um den ›Großen Krieg‹ zwischen den Hegemonialmächten der Ersten Welt zu verhindern. (...) Alle diese Untersuchungen stehen im Zusammenhang des am Hamburger Institut für Sozialforschung verfolgten, mehrjährigen Forschungsprojekts zur ›Gesellschaftsgeschichte des Kalten Kriegs‹, über das die Institutszeitschrift kontinuierlich informiert.«
Neue Zürcher Zeitung, 31. März 2005