Heft 2 - April/Mai 2007

Traumadiskurs

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Weitere Hefte zu "Vergessen & Erinnern"

Seite 1: Alle Erkenntnis ist historische Erkenntnis


Thema

Harald Weilnböck

»Das Trauma muss dem Gedächtnis unverfügbar bleiben.«. Trauma-Ontologie und anderer Miss-/Brauch von Traumakonzepten in geisteswissenschaftlichen Diskursen


Literaturbeilage

Michael Wildt

Volksgemeinschaft im Krieg. Die deutsche Gesellschaft 1939 bis 1945


Axel T. Paul

Die Gewalt der Scham. Elias, Duerr und das Problem der Historizität menschlicher Gefühle


Aus der Protest-Chronik


 
Pressestimmen
»Es ist nicht das erste Mal, dass gerade aus dem Kreis des Hamburger Instituts für Sozialforschung irrationale Tendenzen im weiteren intellektuellen Feld von Erinnerungs- und Vergangenheitspolitik namhaft gemacht werden. Weilnböck und seine Kunstfigur Dr. Gutherz sehen im Trauma-Diskurs denn auch keinen erfreulichen Beginn interdisziplinärer Forschungen, sondern ›ontologisierende Emphase‹ und eine beunruhigende ›Auratisierung von psychischem Leiden‹.«
Frankfurter Allgemeine, 25. April 2007