Heft 4 - August/September 2007

Krieg und Medien

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Seite 1: vater komm erzähl vom krieg


Bilder: Signale


Hans-Joachim Lenger

Holografische Kriege. Zur »Echtzeit« des Objekts


Thorsten Loch

Zur Rolle der Medien in asymmetrischen Konflikten. Militärgeschichte und Medienwissenschaften im Fokus


Literaturbeilage

Jan Süselbeck

Traumprotokolle vergessener Geschichte


Richard Rorty

»Feind im Visier«. Richard Rorty in der Zeit vom 18. März 2004


Jan Philipp Reemtsma

Nachruf


Ralf M. Damitz

Prekarität. Genealogie einer Problemdiagnose


Till Bastian

Scham und Gewalt, autotelisch


Autoren


Aus der Protest-Chronik


 
Pressestimmen
»Mittelweg 36, die Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung, befasst sich in ihrem August/September-Heft mit der Symbiose von Krieg und Medien. Gerade in sogenannten asymmetrischen Konflikten würden die Medien zunehmend von Terroristen funktionalisiert, schreibt Thorsten Loch im Hauptaufsatz. Jeder Terroranschlag sei in seiner Wirkung begrenzt, doch wachse er sich mittels massenmedialer Muliplikation zu einem weithin sichtbaren Fanal aus, das die Macht der nichtstaatlichen Kombattanten größer erscheinen lasse als tatsächlich gegeben. Die Medien mit ihrem Prinzip der Berichterstattung bildeten für den Terrorismus ›eine entscheidende Schnittstelle im Innersten demokratisch kontrollierter Herrschaft und komplexer Gesellschaftssysteme des Westens‹, warnt der Autor.«
epd medien