Wir sind ein unabhängiges privates Forschungsinstitut, das 1984 gegründet wurde und in dem Sozialwissenschaftler_innen aus unterschiedlichen Disziplinen gesellschaftspolitisch und historisch relevante Themen bearbeiten. Das Institut hat sich von Anfang an mit Phänomenen der Makrogewalt beschäftigt und hierzu theoretisch fundierte und weithin rezipierte Analysebeiträge geliefert. Das Thema Gewalt wird das Institut auch in Zukunft beschäftigen, jedoch stehen zunehmend auch Probleme von Demokratie und Staatlichkeit bzw. die Strukturmerkmale des gegenwärtigen Kapitalismus im Mittelpunkt einer stark international vergleichend angelegten Forschung am HIS. In der am Institut angesiedelten Zeitschrift Mittelweg 36 und im ebenfalls hier beheimateten Verlag Hamburger Edition werden unter anderem Forschungsergebnisse der Wissenschaftler_innen veröffentlicht.
Mit Hilal Sezgin und Wolfgang Knöbl | Veranstaltungsort: Nachtasyl, Thalia Theater | Streit.Bar ist eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem Thalia Theater
Die Forschungsgruppe arbeitet an einer neuen Perspektivierung des Verhältnisses von Demokratie und Staatlichkeit in Europa. Mit einem historischen, soziologischen und politisch theoretischen Zugang nimmt sie Regionen in Europa, insbesondere an den südlichen Rändern, vergleichend in den Blick.
Im Fokus der interdisziplinären Forschungsgruppe stehen Gewaltphänomene – und das ist mit dem Begriff der Makrogewalt gemeint –, deren Auftreten unmittelbare Rückwirkungen auf die Struktur ganzer politischer und gesellschaftlicher Systeme haben.
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Monetäre Souveränität
Die Forschungsgruppe Monetäre Souveränität widmet sich der komplexen Beziehung zwischen Geld und Politik. Sie vereint Forschungsprojekte, die sich mit der politischen Ökonomie des Geldes in historischer oder gegenwartsbezogener Hinsicht befassen und dabei ihren Schwerpunkt auf die Theoriebildung und Theorieentwicklung legen.
Auserzählt. Narrative vom Ende und das Ende der Narrative
Heft 2 April/Mai 2026
Die Apokalypse ist die Geschichte vom Ende der Welt und sie wird seit Jahrhunderten immer neu erzählt. Angesichts von Klimawandel, Kriegen und Katastrophen haben apokalyptische Motive gegenwärtig wieder einmal Konjunktur: in Kunst, Literatur, Film und Politik. Woher stammt die anhaltende Faszination der Endzeiterzählungen? Und welche Rolle spielt das Ende für die Form des Erzählens? Kommt diese womöglich selbst an ihr Ende? Diesen und weiteren Fragen widmet sich das neue Heft des Mittelweg 36.
Mit Beiträgen von Carolin Amlinger, David-Christopher Assmann, Ulrich Bröckling, Urs Büttner, Elana Gomel, Achim Landwehr, Sascha Michel, Florian Schmidt, Niels Werber, Laura Wolters u.a.
Soziopolis ist ein sozialwissenschaftliches Nachrichtenportal, das unterschiedliche Weisen, Gesellschaft zu beobachten, präsentiert und miteinander ins Gespräch bringt. Neben Besprechungen der relevanten Neuerscheinungen, Überblicksartikeln, Kommentaren, Essays und Glossen veröffentlicht Soziopolis auch Berichte über Vorträge, Tagungen und Konferenzen.