Wir sind ein unabhängiges privates Forschungsinstitut, das 1984 gegründet wurde und in dem Sozialwissenschaftler_innen aus unterschiedlichen Disziplinen gesellschaftspolitisch und historisch relevante Themen bearbeiten. Das Institut hat sich von Anfang an mit Phänomenen der Makrogewalt beschäftigt und hierzu theoretisch fundierte und weithin rezipierte Analysebeiträge geliefert. Das Thema Gewalt wird das Institut auch in Zukunft beschäftigen, jedoch stehen zunehmend auch Probleme von Demokratie und Staatlichkeit bzw. die Strukturmerkmale des gegenwärtigen Kapitalismus im Mittelpunkt einer stark international vergleichend angelegten Forschung am HIS. In der am Institut angesiedelten Zeitschrift Mittelweg 36 und im ebenfalls hier beheimateten Verlag Hamburger Edition werden unter anderem Forschungsergebnisse der Wissenschaftler_innen veröffentlicht.
FRANCO 1936-1975. Eine Neuvermessung des Diktators und seiner Herrschaft
Ein Vortrag von Till Kössler | Im Anschluss: Ein Gespräch mit Philipp Müller | In Kooperation mit dem Instituto Cervantes Hamburg und dem Verlag C.H.Beck
Excessive State Power and State Killings in Democracies
Internationale Konferenz des Historisch-Soziologischen Forschungskollegs "Bruchlinien der Demokratie: Gewalt – Souveränität - Territorialität 2026-2027"
Reihe
BRUCHLINIEN DER DEMOKRATIE | FAULT LINES OF DEMOCRACY
Vortrag von Andreas Wirsching | Öffentliche Abendveranstaltung im Rahmen der Internationalen Konferenz "Excessive State Power and State Killings in Democracies" des Historisch-Soziologischen Forschungskollegs Bruchlinien der Demokratie: Gewalt – Souveränität - Territorialität | weitere Informationen folgen
Reihe
BRUCHLINIEN DER DEMOKRATIE | FAULT LINES OF DEMOCRACY
am HIS
am HIS
Art
Vorträge
Ort
am HIS
Reihe
BRUCHLINIEN DER DEMOKRATIE | FAULT LINES OF DEMOCRACY
Die Forschungsgruppe arbeitet an einer neuen Perspektivierung des Verhältnisses von Demokratie und Staatlichkeit in Europa. Mit einem historischen, soziologischen und politisch theoretischen Zugang nimmt sie Regionen in Europa, insbesondere an den südlichen Rändern, vergleichend in den Blick.
Im Fokus der interdisziplinären Forschungsgruppe stehen Gewaltphänomene – und das ist mit dem Begriff der Makrogewalt gemeint –, deren Auftreten unmittelbare Rückwirkungen auf die Struktur ganzer politischer und gesellschaftlicher Systeme haben.
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Monetäre Souveränität
Die Forschungsgruppe Monetäre Souveränität widmet sich der komplexen Beziehung zwischen Geld und Politik. Sie vereint Forschungsprojekte, die sich mit der politischen Ökonomie des Geldes in historischer oder gegenwartsbezogener Hinsicht befassen und dabei ihren Schwerpunkt auf die Theoriebildung und Theorieentwicklung legen.
Der gesellschaftliche Zusammenhalt scheint gefährdet wie nie. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass vor seinem Verlust gewarnt oder sein Erhalt gefordert wird. Und je mehr er zu schwinden scheint, desto eindringlicher wird er beschworen. Doch stimmt der Befund und sind die Sorgen berechtigt? Wirft man einen historisch wie soziologisch informierten Blick auf andere zeitliche und räumliche Kontexte, wird schnell deutlich, dass die Rede vom gesellschaftlichen Zusammenhalt und seinem drohenden Verlust nicht nur zahlreiche Vorläufer, Varianten und Ausprägungen kennt, sondern stets auch mit politischen Absichten und Interessen verbunden ist.
Mit Beiträgen von Zarin Aschrafi, Michael Becker, Almuth Ebke, Jens Gieseke, Dirk van Laak, Ariane Leendertz, Philip Manow u.a.
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