Willkommen beim Hamburger Institut für Sozialforschung!

Aktuelles

IM BRENNGLAS DER SITUATION. NEUE ANSÄTZE IN DER GEWALTSOZIOLOGIE
Mehr zum aktuellen Heft unserer Zeitschrift Mittelweg 36

16. April

Unspeakable: The Mysterious Rise and Fall of Crime since 1960.
Vortrag von Jack Katz (Los Angeles)

Prof. Dr. Teresa Koloma Beck wird Senior Research Fellow am Hamburger Institut für Sozialforschung

Prof. Dr. Tobias Eule kooperiert mit dem Hamburger Institut für Sozialforschung

Wir sind ein unabhängiges privates Forschungsinstitut, das 1984 gegründet wurde und in dem Sozialwissenschaftler_innen aus unterschiedlichen Disziplinen gesellschaftspolitisch und historisch relevante Themen bearbeiten. Das Institut hat sich von Anfang an mit Phänomenen der Makrogewalt beschäftigt und hierzu theoretisch fundierte und weithin rezipierte Analysebeiträge geliefert. Das Thema Gewalt wird das Institut auch in Zukunft beschäftigen, jedoch stehen zunehmend auch Probleme von Demokratie und Staatlichkeit bzw. die Strukturmerkmale des gegenwärtigen Kapitalismus im Mittelpunkt einer stark international vergleichend angelegten Forschung am HIS. In der am Institut angesiedelten Zeitschrift Mittelweg 36 und im ebenfalls hier beheimateten Verlag Hamburger Edition werden unter anderem Forschungsergebnisse der Wissenschaftler_innen veröffentlicht.

Besprechung am Tisch

Die nächsten Veranstaltungen

30. Apr
19:00 Uhr iCal
Das HIS diskutiert: NS-Bildpolitik – Fotojournalistische Reportagen über die "Judenfrage"

Harriet Scharnberg im Gespräch mit Michael Wildt.

Moderation: Birthe Kundrus

am HIS
am HIS
Art  Vorträge
Ort
am HIS
22. Mai
19:00 Uhr iCal
Der Franquismus als "emotional regime"

Vortrag von Birgit Aschmann (Berlin) auf Einladung der Forschungsgruppe DEMOKRATIE UND STAATLICHKEIT

am HIS
am HIS
Art  Vorträge
Ort
am HIS
06. Jun
13:30 Uhr iCal
Fern des Zentrums, jenseits des Gewaltmonopols. Neue Konzeptionen von Staatlichkeit (Workshop)

Wissenschaftliche Organisation des Workshops: Lars Döpking und Philipp Müller

am HIS
am HIS
Ort
am HIS

Das HIS auf Twitter

Jack Katz, Soziologe an der #UofCalifornia, spricht HEUTE um 19Uhr @his_hamburg zum Thema “Unspeakable: The Mysterious Rise and Fall of Crime since 1960” https://t.co/Z0PlS9XzWR Moderation: Nadja Maurer/HIS Einlass ab 18.30 Uhr. Seien Sie herzlich willkommen! https://t.co/W9sdI1OXYy
Schöne neue Seite mit klugen Texten. Glückwunsch vom Mittelweg! https://t.co/Ig6nd068VD
Der neue @Mittelweg_36 ist da! In zehn Beiträgen setzt sich unser Doppelheft 1-2/2019 mit den Grenzen und Perspektiven situationistischer Gewaltforschung auseinander und beleuchtet unterschiedliche Phänomene situativer Gewalt. Mehr Infos unter https://t.co/BLXk94vzezhttps://t.co/6Ul2WmXjU4

Die Forschungsgruppen am HIS

Demokratie und Staatlichkeit

Die Forschungsgruppe arbeitet an einer neuen Perspektivierung des Verhältnisses von Demokratie und Staatlichkeit in Europa. Mit einem historischen, soziologischen und politisch theoretischen Zugang nimmt sie Regionen in Europa, insbesondere an den südlichen Rändern, vergleichend in den Blick.

Makrogewalt

Im Fokus der interdisziplinären Forschungsgruppe stehen Gewaltphänomene – und das ist mit dem Begriff der Makrogewalt gemeint –, deren Auftreten unmittelbare Rückwirkungen auf die Struktur ganzer politischer und gesellschaftlicher Systeme haben.

Blick ins Archiv

Aus der Sondersammlung Protest, Widerstand und Utopie in der Bundesrepublik Deutschland präsentiert das Archiv in wechselnder Zusammenstellung eine Auswahl seiner Quellen zur direkten Ansicht.  

Verlag Hamburger Edition

Frühjahr 2019

Jacqueline Bhabha

Migration als Krise? Wie ein Umdenken möglich ist

Kerstin Bischl

Frontbeziehungen. Geschlechterverhältnisse und Gewaltdynamiken in der Roten Armee 1941-1945

Jens Kersten / Claudia Neu / Berthold Vogel

Politik des Zusammenhalts. Über Demokratie und Bürokratie

Patrice C. McMahon

Das NGO-Spiel. Zur ambivalenten Rolle von Hilfsorganisationen in Postkonfliktländern

Philipp Müller

Zeit der Unterhändler. Koordinierter Kapitalismus in Deutschland und Frankreich zwischen 1920 und 1950

Zeitschrift Mittelweg 36

Aktuelle Ausgabe

Mittelweg 36

Im Brennglas der Situation. Neue Ansätze in der Gewaltsoziologie

Heft 1-2 | April/Mai 2019

Das Interesse der jüngeren sozialwissenschaftlichen Gewaltforschung war in den vergangenen Jahren vornehmlich auf die möglichst detaillierte Beschreibung konkreter Gewaltsituationen gerichtet. Seit einiger Zeit jedoch mehren sich die Stimmen, die Skepsis an der Leistungsfähigkeit des situationistischen Paradigmas artikulieren und methodische Neuerungen einfordern. Höchste Zeit also, einmal kritisch in Augenschein zu nehmen, was Im Brennglas der Situation sichtbar wird – und was nicht.

Mit Beiträgen von Thomas Hoebel, Stefan Malthaner, Wolfgang Knöbl, Eddie Hartmann, Randall Collins, Lee Ann Fujii, Vincenz Leuschner, Laura Wolters, Rainer Schützeichel und Wolfgang Kraushaar

Internetportal Soziopolis

Soziopolis

Soziopolis ist ein sozialwissenschaftliches Nachrichtenportal, das unterschiedliche Weisen, Gesellschaft zu beobachten, präsentiert und miteinander ins Gespräch bringt. Neben Besprechungen der relevanten Neuerscheinungen, Überblicksartikeln, Kommentaren, Essays und Glossen veröffentlicht Soziopolis auch Berichte über Vorträge, Tagungen und Konferenzen.

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