Willkommen beim Hamburger Institut für Sozialforschung!

Aktuelles

Aktuelle Ausschreibung:

Bis zu sieben Promotionsstipendien

in den Forschungsgruppen Rechtssoziologie, Demokratie und Staatlichkeit und Makrogewalt

Aktuelle Ausschreibung:

Postdoktorat

„Regierungspraktiken, Widerstand und Rechtsbewusstsein an den Rändern des Staates“

Mittelweg 36

Perspektiven der Geldsoziologie

Das aktuelle Heft unserer Zeitschrift ist erschienen

Wir sind ein unabhängiges privates Forschungsinstitut, das 1984 gegründet wurde und in dem Sozialwissenschaftler_innen aus unterschiedlichen Disziplinen gesellschaftspolitisch und historisch relevante Themen bearbeiten. Das Institut hat sich von Anfang an mit Phänomenen der Makrogewalt beschäftigt und hierzu theoretisch fundierte und weithin rezipierte Analysebeiträge geliefert. Das Thema Gewalt wird das Institut auch in Zukunft beschäftigen, jedoch stehen zunehmend auch Probleme von Demokratie und Staatlichkeit bzw. die Strukturmerkmale des gegenwärtigen Kapitalismus im Mittelpunkt einer stark international vergleichend angelegten Forschung am HIS. In der am Institut angesiedelten Zeitschrift Mittelweg 36 und im ebenfalls hier beheimateten Verlag Hamburger Edition werden unter anderem Forschungsergebnisse der Wissenschaftler_innen veröffentlicht.

Besprechung am Tisch

Das HIS auf Twitter

Great piece on coding capital in the information language (at least this is how I would put it!) https://t.co/uZ0aCUimeT
“Die Zukunft der politischen Theorie” – Geburtstagssymposium der ZPTh https://t.co/6Htw8sYjbo

Die Forschungsgruppen am HIS

Demokratie und Staatlichkeit

Die Forschungsgruppe arbeitet an einer neuen Perspektivierung des Verhältnisses von Demokratie und Staatlichkeit in Europa. Mit einem historischen, soziologischen und politisch theoretischen Zugang nimmt sie Regionen in Europa, insbesondere an den südlichen Rändern, vergleichend in den Blick.

Makrogewalt

Im Fokus der interdisziplinären Forschungsgruppe stehen Gewaltphänomene – und das ist mit dem Begriff der Makrogewalt gemeint –, deren Auftreten unmittelbare Rückwirkungen auf die Struktur ganzer politischer und gesellschaftlicher Systeme haben.

Forschungsgruppe Monetäre Souveränität

Die Gruppe untersucht Konstitutionen und Wandlungen privilegierter Zahlungsfähigkeit in modernen Geldwirtschaften. Wie entstehen und verändern sich monetäre Autonomiegrade und Abhängigkeitsstrukturen – und was sind die gesellschaftlichen Konsequenzen?

Forschungsgruppe Rechtssoziologie

Die Forschungsgruppe soll einen Raum bieten, in dem Praktiken und Ideen von Recht kritisch analysiert werden,

Blick ins Archiv

Aus der Sondersammlung Protest, Widerstand und Utopie in der Bundesrepublik Deutschland präsentiert das Archiv in wechselnder Zusammenstellung eine Auswahl seiner Quellen zur direkten Ansicht.  

Verlag Hamburger Edition

Frühjahr 2019

Jacqueline Bhabha

Migration als Krise? Wie ein Umdenken möglich ist

Kerstin Bischl

Frontbeziehungen. Geschlechterverhältnisse und Gewaltdynamiken in der Roten Armee 1941-1945

Jens Kersten / Claudia Neu / Berthold Vogel

Politik des Zusammenhalts. Über Demokratie und Bürokratie

Patrice C. McMahon

Das NGO-Spiel. Zur ambivalenten Rolle von Hilfsorganisationen in Postkonfliktländern

Philipp Müller

Zeit der Unterhändler. Koordinierter Kapitalismus in Deutschland und Frankreich zwischen 1920 und 1950

Zeitschrift Mittelweg 36

Aktuelle Ausgabe

Mittelweg 36

Perspektiven der Geldsoziologie

Heft 3-4 | Juni/Juli 2019

Viele Dinge unseres Alltagslebens sind uns so vertraut, dass wir sie gebrauchen, ohne uns zu fragen, wie sie eigentlich funktionieren. Eines dieser Dinge, von deren Ursprung und Funktion wir uns allenfalls naive Vorstellungen machen, ist das Geld, das für uns erst dann zu einem theoretischen Problem wird, wenn seine Funktionsbedingungen ins Wanken geraten. Erst dann wird ersichtlich, dass sich die gesellschaftliche Bedeutung des Geldes nicht in seiner Rolle als ubiquitäres Tauschmittel erschöpft. Folgen wir dem Geld auf seinen verwickelten Wegen rund um den Globus und verabschieden wir uns von gewohnten Sichtweisen, eröffnen sich neue Perspektiven der Geldsoziologie, in deren Sichtachsen das Geld seine vermeintlich festgeprägte Form verliert und sich ebenso in Bilanzen und Zahlenkolonnen verwandelt wie in Versprechen und soziale Beziehungen.

Mit Beiträgen von Philipp Degens, Aaron Sahr, Klaus Kraemer, Nigel Dodd, Christine Desan, Andreas Langenohl, Supriya Singh und Axel T. Paul.

Internetportal Soziopolis

Soziopolis

Soziopolis ist ein sozialwissenschaftliches Nachrichtenportal, das unterschiedliche Weisen, Gesellschaft zu beobachten, präsentiert und miteinander ins Gespräch bringt. Neben Besprechungen der relevanten Neuerscheinungen, Überblicksartikeln, Kommentaren, Essays und Glossen veröffentlicht Soziopolis auch Berichte über Vorträge, Tagungen und Konferenzen.

Newsletter

Sie interessieren sich für unseren monatlichen Newsletter? Hier können Sie sich informieren und die letzten Ausgaben lesen.