Wir sind ein unabhängiges privates Forschungsinstitut, das 1984 gegründet wurde und in dem Sozialwissenschaftler_innen aus unterschiedlichen Disziplinen gesellschaftspolitisch und historisch relevante Themen bearbeiten. Das Institut hat sich von Anfang an mit Phänomenen der Makrogewalt beschäftigt und hierzu theoretisch fundierte und weithin rezipierte Analysebeiträge geliefert. Das Thema Gewalt wird das Institut auch in Zukunft beschäftigen, jedoch stehen zunehmend auch Probleme von Demokratie und Staatlichkeit bzw. die Strukturmerkmale des gegenwärtigen Kapitalismus im Mittelpunkt einer stark international vergleichend angelegten Forschung am HIS. In der am Institut angesiedelten Zeitschrift Mittelweg 36 und im ebenfalls hier beheimateten Verlag Hamburger Edition werden unter anderem Forschungsergebnisse der Wissenschaftler_innen veröffentlicht.
Öffentliche Abendveranstaltung im Rahmen des Workshops "Ethnography and Law: Methods and challenges in times of crisis" | Es sind leider keine Anmeldungen für die Abendveranstaltung mehr möglich. Sie können sich jedoch auf die Warteliste setzen lassen
Politics of Payments: Theorizing the Transformation of Monetary Orders
International Workshop and Fellowship Opportunities at the Historical-Sociological Research Hub ‘Fault Lines of Democracy: Violence – Sovereignty – Territoriality’
Reihe
BRUCHLINIEN DER DEMOKRATIE | FAULT LINES OF DEMOCRACY
Von Klassenerhalt und Klassenkampf. Ein Fundstück aus der Flugblattsammlung des HIS-Archivs wirft ein Schlaglicht auf die politischen Themen des Jahres 1978, die Entstehung neuer Wahlbündnisse, Hamburger Fußball-Rivalitäten - und die Bedeutung von Aufklebern im Abstiegskampf.
Die Forschungsgruppe arbeitet an einer neuen Perspektivierung des Verhältnisses von Demokratie und Staatlichkeit in Europa. Mit einem historischen, soziologischen und politisch theoretischen Zugang nimmt sie Regionen in Europa, insbesondere an den südlichen Rändern, vergleichend in den Blick.
Die Forschungsgruppe Monetäre Souveränität widmet sich der komplexen Beziehung zwischen Geld und Politik. Sie vereint Forschungsprojekte, die sich mit der politischen Ökonomie des Geldes in historischer oder gegenwartsbezogener Hinsicht befassen und dabei ihren Schwerpunkt auf die Theoriebildung und Theorieentwicklung legen.
Glaubt man Hochglanzbildern und Social-Media-Posts, dann spielt sich das Leben der Schönen und Reichen vor unser aller Augen in der Öffentlichkeit ab. Doch der Eindruck täuscht. Die meisten Vermögenden scheuen das Rampenlicht und leben lieber im Verborgenen. Sie pflegen vornehme Zurückhaltung und bleiben unter sich. Grund genug, einmal genauer hinzuschauen und zu fragen, nach welchen Regeln diese exklusive Welt funktioniert: Wie wird man Teil der besitzenden Klasse? Welche Traditionen pflegt sie? Mittels welcher Praktiken erhält sie sich? Und welche Probleme treiben sie um? Kurz: Wie lebt es sich Unter Reichen?
Mit Beiträgen von Käthe von Bose, Nicole Burzan, Simone Derix, Stefan Gosepath, Victoria Köcher, Hanna Kuusela, Philipp Lepenies, Maryna Linartas, Benjamin Neumann, Christian Neuhäuser, Berthold Vogel, Marliese Weißmann, Laura Opolka, Isabella Pfusterer u.a.
Soziopolis ist ein sozialwissenschaftliches Nachrichtenportal, das unterschiedliche Weisen, Gesellschaft zu beobachten, präsentiert und miteinander ins Gespräch bringt. Neben Besprechungen der relevanten Neuerscheinungen, Überblicksartikeln, Kommentaren, Essays und Glossen veröffentlicht Soziopolis auch Berichte über Vorträge, Tagungen und Konferenzen.