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Vorträge und Diskussionen

 

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Mittelweg 36

Widerständigkeit

Ausgabe 2 | April/Mai 2021

 

Hamburger Edition

Die Neuerscheinungen unseres Verlags

Wir sind ein unabhängiges privates Forschungsinstitut, das 1984 gegründet wurde und in dem Sozialwissenschaftler_innen aus unterschiedlichen Disziplinen gesellschaftspolitisch und historisch relevante Themen bearbeiten. Das Institut hat sich von Anfang an mit Phänomenen der Makrogewalt beschäftigt und hierzu theoretisch fundierte und weithin rezipierte Analysebeiträge geliefert. Das Thema Gewalt wird das Institut auch in Zukunft beschäftigen, jedoch stehen zunehmend auch Probleme von Demokratie und Staatlichkeit bzw. die Strukturmerkmale des gegenwärtigen Kapitalismus im Mittelpunkt einer stark international vergleichend angelegten Forschung am HIS. In der am Institut angesiedelten Zeitschrift Mittelweg 36 und im ebenfalls hier beheimateten Verlag Hamburger Edition werden unter anderem Forschungsergebnisse der Wissenschaftler_innen veröffentlicht.

Die nächsten Veranstaltungen

28. Apr
19:00 Uhr iCal
Private Power and State Coercion – 21st Century Perspectives on Max Weber’s Legal Sociology

LIVE-STREAM Vortrag von Prof. Dr. Katharina Pistor (Columbia Law School)

Art  Vorträge
Ort
29. Apr
19:00 Uhr iCal
Law and Political Economy

LIVE-STREAM Vortrag von Prof. Dr. David Grewal (Berkeley)

Art  Vorträge
Ort
03. Mai
19:00 Uhr iCal
Hans Kelsen - die reine Rechtslehre im Exil

Vortrag und Gespräch im Rahmen der "Tage des Exils 2021" der Körber-Stiftung

Art  Diskussion
Ort

Das HIS auf Twitter

Unsere #Zeitschriftenschau ist zurück! Unter dem Titel "Aufgelesen" präsentieren wir monatlich interessante Fundstücke aus sozialwissenschaftlichen Zeitschriften, zusammengestellt, kondensiert u. kommentiert von der Redaktion. Der Text von Wibke Liebhart: https://t.co/GSoiUSYnIShttps://t.co/QpWPK9dqeR
#Korruption erfolgt systemisch, durch Eliten in Wirtschaft und Politik. Sie geben vor, sich an Regeln zu halten, die im postdemokratischen #Kapitalismus aber längst ausgehöhlt sind – so der Befund von Colin Crouch. Unser #Longread der Woche: https://t.co/tr3V38ytOShttps://t.co/p8hoVwQ3km
Eine Studie, angesiedelt irgendwo zwischen Rhapsodie, Variation und Fantasie: Clemens Boehncke rezensiert "Die Erotik des Ohrs. Musikalische Erfahrung und Emanzipation nach #Adorno" von Iris Dankemeyer. https://t.co/jgfoFmYgDR@his_hamburg@EditionTiamathttps://t.co/a7xKpacZnx

Blick ins Archiv

Sondersammlung Protest, Widerstand und Utopie in der Bundesrepublik Deutschland

Unser Archiv präsentiert in wechselnder Zusammenstellung eine Auswahl seiner Quellen aus der Sondersammlung.

(Foto links: Juni 1993, Widerstand gegen Atomstrom am Atomkraftwerk Brunsbüttel)

Suche in der Bibliothek

Die Forschungsgruppen am HIS

Demokratie und Staatlichkeit

Die Forschungsgruppe arbeitet an einer neuen Perspektivierung des Verhältnisses von Demokratie und Staatlichkeit in Europa. Mit einem historischen, soziologischen und politisch theoretischen Zugang nimmt sie Regionen in Europa, insbesondere an den südlichen Rändern, vergleichend in den Blick.

Makrogewalt

Im Fokus der interdisziplinären Forschungsgruppe stehen Gewaltphänomene – und das ist mit dem Begriff der Makrogewalt gemeint –, deren Auftreten unmittelbare Rückwirkungen auf die Struktur ganzer politischer und gesellschaftlicher Systeme haben.

Monetäre Souveränität

Die Gruppe untersucht Konstitutionen und Wandlungen privilegierter Zahlungsfähigkeit in modernen Geldwirtschaften. Wie entstehen und verändern sich monetäre Autonomiegrade und Abhängigkeitsstrukturen – und was sind die gesellschaftlichen Konsequenzen?

Rechtssoziologie

Die Forschungsgruppe soll einen Raum bieten, in dem Praktiken und Ideen von Recht kritisch analysiert werden,

Zeitschrift Mittelweg 36

Aktuelle Ausgabe

Widerständigkeit

Ausgabe 2 | April/Mai 2021

Überschreitet Macht ihre legitimen Grenzen und schlägt in Gewalt um, artikuliert sich Widerstand. Häufig, wie jüngst in Hongkong, Belarus oder Myanmar, geschieht dies kollektiv und öffentlich: Menschen demonstrieren, setzen sich zur Wehr, blockieren Straßen und Plätze oder streiken. Diese Fälle wecken das Interesse der Nachrichten und der Forschung und sind in der Regel gut dokumentiert. Sehr viel weniger bekannt sind hingegen die zahlreichen Beispiele widerständigen Verhaltens, die sich jenseits der Öffentlichkeit oder unterhalb der Schwelle des offenen Protests vollziehen, die sich hinter Gefängnismauern, in Straflagern und in Folterkellern ereignen oder lediglich in Fotografien oder Aktennotizen eine Spur ihrer Existenz hinterlassen. Was bringt Menschen dazu, sich in ausweglosen Situationen der Gewalt entgegenzustellen, sich den Forderungen ihrer Peiniger zu entziehen oder unbemerkt von der Öffentlichkeit einen stummen Kampf um ihre Selbstbehauptung zu führen? Und welcher Mittel und Wege bedienen sie sich dafür?

Mit Beiträgen von Iris Därmann, Georges Didi-Huberman, Teresa Koloma Beck, Sebastian Köthe, Astrid Kusser Ferreira, Thomas Lindenberger, Jan Philipp Reemtsma und Michael Wildt.

Verlag Hamburger Edition

Frühjahr 2021

Patrick Hönig

Ein Ende der Straflosigkeit? Mobile Gerichte im Osten der Demokratischen Republik Kongo

Charles Tilly

Why? Was passiert, wenn Leute Gründe angeben... und warum

Oliver Eberl

Naturzustand und Barbarei. Begründung und Kritik staatlicher Ordnung im Zeichen des Kolonialismus

Internetportal Soziopolis

Soziopolis

Soziopolis ist ein sozialwissenschaftliches Nachrichtenportal, das unterschiedliche Weisen, Gesellschaft zu beobachten, präsentiert und miteinander ins Gespräch bringt. Neben Besprechungen der relevanten Neuerscheinungen, Überblicksartikeln, Kommentaren, Essays und Glossen veröffentlicht Soziopolis auch Berichte über Vorträge, Tagungen und Konferenzen.

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