Havarie Europa. Zur Pathogenese europäischer Gegenwarten

Die lange (vergessene) Geschichte der Euroskepsis seit den 1950er Jahren

Ort | Beginn: 24.09.2020 17:00 Uhr

Die EU unserer Tage bewegt sich auf dünnem Eis. Die Zustimmungswerte der letzten Umfragen sind gut, die Herausforderungen jedoch riesig. Zugleich stellt Euroskepsis einen Faktor dar, der die Gestaltungsspielräume deutlich reduziert. Dieser Vortrag zeigt, dass das europäische Einigungsprojekt damit vor keiner grundsätzlich neuen Herausforderung steht.
Das Verhältnis der Bürgerinnen und Bürger zum Projekt Europa erwies sich seit den 1950er Jahren immer wieder als brüchig, und die Zustimmung zum Einigungsprozess ruhte auf einem
viel fragileren Fundament, als man bisher angenommen hat. Wie dies unseren Blick auf die Geschichte ändert und was dies für Gegenwart und Zukunft heißt: Davon handelt dieser Vortrag.

Prof. Dr. Kiran Klaus Patel, Historiker; Professor für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Ludwig-Maximilians-Universität München

Diskussion mit Kiran Patel, Markus Patberg, Christiane Lemke, Heike Wieters und Philipp Müller im Rahmen der Reihe "Havarie Europa. Zur Pathogenese eropäischer Gegenwarten"

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Aufgrund der Corona-Lage ist eine Teilnahme nur nach verbindlicher Voranmeldung möglich. Unsere Sitzplatzanzahl ist, ebenfalls aus diesem Grunde, stark minimiert. Bei Fragen mailen Sie uns gerne

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Info-Point Europa Hamburg sowie TIDE TV, als unserem Medienpartner, statt.