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Reihe: MARX (UN)-LIMITED. Weltanschauung und Weltveränderung in China, Russland und West-Europa

Die gegenwärtige Renaissance der Kapitalismus- und Ungleichheitskritik ist auch eine Renaissance von Karl Marx. Historisch betrachtet hat wahrscheinlich keine andere intellektuelle Figur die Geister des langen 20.Jahrhunderts zugleich so sehr bewegt und geschieden. Revolutionäre Bewegungen weltweit hofften mit Marx in eine bessere Zukunft zu finden und beriefen sich für die geforderte oder geplante Veränderung ihrer Gesellschaften auf seine Autorität. Die Reise der marxistischen Theorie nach China, Russland und Westeuropa führte dabei zu regionalen Varianten des Marxismus, die ihre je eigene Wirklichkeit mit Marx’ Kategorien vermitteln mussten. Die Vortragsreihe stellt Fälle dieser globalen Rezeption von Karl Marx vor. Sie begleitet die Ausstellung »Das Kapital« anlässlich der 150jährigen Hamburger Publikation von Marx’ bekanntester Schrift im Hamburger Museum der Arbeit.

Informationen zur Reihe als PDF

Informationen unseres Kooperationspartners "Museum der Arbeit"

Podiumsdiskussion

Karl, was jetzt? Resümee und Ausblick nach 200 Jahren Marx.

Open Space mit Suleika Reiners, Lisa Nienhaus und Aram Ziai
Montag, 26. Februar 2018, 19 Uhr, ermäßigter Eintritt
Museum der Arbeit - Wiesendamm 3 - 22305 Hamburg