Das Deutsche Historische Institut in Rom übernimmt die Bibliothek des Hamburger Instituts für Sozialforschung

Die Bibliothek des Hamburger Instituts für Sozialforschung (HIS) wird zeitgleich mit der Schließung dieser Wissenschaftseinrichtung im Juni 2028 vom Deutschen Historischen Institut (DHI) in Rom übernommen. Das ist das Ergebnis von Gesprächen, die in den letzten Monaten zwischen den jeweiligen Instituts- und Bibliotheksleitungen geführt worden sind. 

Das Deutsche Historische Institut in Rom ist seit langer Zeit die zentrale Anlaufstelle für deutschlandbezogene, aber auch transnationale Perspektiven berücksichtigende historische Forschung in Italien. Durch die Übergabe der Bestände des HIS finden nun erstmals große Bestände historisch-soziologischer Literatur (Schwerpunkt: Geschichte und Gewaltgeschichte Europas im 20. Jahrhundert) einen Ort in der römischen und italienischen Forschungslandschaft, was die Wissenschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Italien in einem internationalen und interdisziplinären Umfeld erheblich stärken sollte. 

Die Eingliederung der Bestände des HIS in die Bibliothek des DHI wird derzeit vorbereitet, so dass die Vor-Ort-Nutzung der Bücher und Medieneinheiten schon relativ bald nach Schließung des Hamburger Instituts möglich sein wird. 

Hamburg - Rom, den 22. April 2026

Prof. Dr. Jan Philipp Reemtsma (Stiftungsvorstand des HIS) – Prof. Dr. Petra Terhoeven (Direktorin des DHI Rom) – Prof. Dr. Wolfgang Knöbl (Direktor des HIS)
 

AnsprechpartnerInnen:

Dr. Claudia Gerken
Deutsches Historisches Institut in Rom
Wissenschaftskommunikation
+39 06 66049278
gerken(at)dhi-roma.it 

Jürgen Determann 
Hamburger Institut für Sozialforschung
Referent für Kommunikation
+49 40 414097 34 
juergen.determann(at)his-online.de 

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