Vom Antun und Erleiden. Eine Soziologie der Gruppenvergewaltigung
Debatten über Gruppenvergewaltigungen folgen zumeist einer ähnlichen Choreografie aus performativem Entsetzen und drängenden Fragen über Täter und Taten: Wer sind die Täter?
Warum tun sie das? Was sind die Ursachen? Zugleich ist der Wissensstand über diese Art der Gewalt äußerst überschaubar. Das Gewaltgeschehen selbst – wie diese Taten ermöglicht
werden, was vor sich geht, wenn Menschen miteinander vergewaltigen – ist kaum erforscht. Laura Wolters geht diesen Fragen und dem Phänomen Gruppenvergewaltigung in ihrer
Monografie erstmals soziologisch nach. Gemeinsam mit Susanne Nef spricht sie über die Ergebnisse ihrer Forschung und diskutiert die sich daraus ergebenden politischen und
gesellschaftlichen Relevanzen.
Laura Wolters, Dr. phil., Sozialwissenschaftlerin, Wissenschaftlerin in der Forschungsgruppe Makrogewalt
Susanne Nef, Dr. phil., Sozialwissenschaftlerin, Dozentin und Projektleiterin Forschung an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften
Moderation: Olga Kedenburg, Soziologin, Promovierende an der Universität Oldenburg und Stipendiatin des Evangelischen Studienwerks Villigst
Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr.
Für den Zugang zum HIS ist eine Corona-Erklärung notwendig.
Im Institut und auf allen Wegen im Haus besteht eine Maskenpflicht.
Wir bitten Sie darüber hinaus darum, die Maske auch nach Einnehmen des Sitzplatzes weiterhin zu tragen.
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