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Das Institut

Das Hamburger Institut für Sozialforschung

Das Hamburger Institut für Sozialforschung (HIS) wurde im Jahre 1984 von Jan Philipp Reemtsma gegründet. Seit April 2015 wird es von dem Soziologen Wolfgang Knöbl geleitet.
Das unweit der Hamburger Universität angesiedelte Institut zeichnet sich durch eine große thematische Offenheit und ein ausgeprägtes Serviceangebot an die interessierte Öffentlichkeit aus. Hierzu zählen die öffentlich zugängliche Bibliothek und das in der Bundesrepublik Deutschland einzigartige Archiv, zu dessen Schwerpunkten u.a. die Sammlung zum Thema "Protest" gehört.

Den Kern der Institutsarbeit aber bildet die Forschung. Sie setzt auf den Dialog und die Zusammenarbeit vor allem geistes- und sozialwissenschaftlicher Fächer und ist somit nicht auf eine akademische Disziplin festgelegt. Die Gewaltforschung war von Anfang an und ist noch immer eines der zentralen Arbeitsgebiete des HIS. In jüngster Zeit haben sich aber nun neue Themenschwerpunkte herausgebildet, so dass mittlerweile auch Debatten etwa zum Verhältnis von Staatlichkeit und Demokratie insbesondere im Süden Europas oder solche zu den Spezifika des gegenwärtigen Kapitalismus das intellektuelle Klima am Institut prägen, das sich explizit auch der Förderung sozialwissenschaftlicher Theoriebildung verschrieben hat.
Einzelne der genannten Forschungsvorhaben sowie eine Vielzahl der Konferenzen und Vortragsveranstaltungen werden in Kooperation mit anderen in- wie ausländischen Institutionen durchgeführt. Dokumentiert werden die Arbeitsergebnisse unter anderem in der hauseigenen Zeitschrift Mittelweg 36 und im ebenfalls hauseigenen Verlag Hamburger Edition.

Das Hamburger Institut für Sozialforschung ist eine operative Stiftung bürgerlichen Rechts, deren unmittelbarer Zweck die Vergabe und Durchführung wissenschaftlicher Forschungsprojekte sowie die Organisation von Tagungen und Workshops auf dem Gebiet der Sozialforschung ist.