Dr. Regina Mühlhäuser

Biografie

Historikerin;

Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur; assoziiert am Hamburger Institut für Sozialforschung

bis 2015 Gastwissenschaftlerin der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur im Hamburger Institut für Sozialforschung

2008 Freie Mitarbeiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

2008 Promotion an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln mit einer Arbeit zum Thema "Zwischen ,Rassereinheit' und Potenzfantasien". Der nationalsozialistische Umgang mit Vergewaltigung, Prostitution, romantischen Verhältnissen und Kindern deutscher Männer in den besetzten Gebieten der Sowjetunion (1941-1945)"

2005 Research Fellow am Deutschen Historischen Institut Washington, DC

2003-2007 Stipendiatin der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur

2001-2003 Mitarbeiterin im Arbeitsbereich "Theorie und Geschichte der Gewalt" des Hamburger Instituts für Sozialforschung

1996-2001 Redaktionsassistentin der "Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland", KZ-Gedenkstätte Neuengamme

1994 Stipendiatin des ASA-Programms, Forschungsaufenthalt in Seoul, Südkorea

Studium der Fächer Geschichte, Neuere deutsche Literatur, Sprache und Kultur Koreas an der Universität Hamburg und der Yonsei Universität, Seoul/ Südkorea

Ausgewählte Publikationen

Neu

A weapon of war? Some reflections on sexual violence during the Russian war in Ukraine — Marta Havryshko in conversation with Regina Mühlhäuser. In: The new fascism syllabus [Blog], 8. Mai 2022
online unter

zus. mit Gaby Zipfel, Kirsten Campbell (Hg.): Vor aller Augen. Sexuelle Gewalt in bewaffneten Konflikten. Hamburg: Hamburger Edition, 2021 (Engl. Originalausg. u.d.T.: In plain sight. New Delhi: Zubaan, 2019)

Understanding sexual violence during the Holocaust: a reconsideration of research and sources. In: German history. 39(2021),1; S. 15-36

Sex and the Nazi soldier. Violent, commercial and consensual encounters during the war in the Soviet Union, 1941-45. Edinburgh: Edinburgh University Press, 2021
(Deutsche Originalausg. u.d.T.: Eroberungen. Sexuelle Gewalttaten und intime Beziehungen deutscher Soldaten in der Sowjetunion, 1941-1945. Hamburg: Hamburger Edition, 2010; Japan. Übers. [transkr.] u.d.T.: Senjo no sei. Dokuso senka no doitsuhei to joseitachi. Tokyo: Iwanami Shoten, 2015)

zus. mit Insa Eschebach: Umkämpfte Erinnerung. Die „Trostfrauen“-Statue in Berlin und der Umgang mit sexueller Kriegsgewalt. In: Geschichte der Gegenwart, 14. Oktober 2020
online unter

Sexuelle Gewalt als Kriegswaffe. Zur Entwicklung eines Verständnisses seit den 1970er-Jahren. In: L'homme. 31(2020),1; S. 129-138

 

 

Publikationen

Auszeichnungen

2010 Offermann-Hergarten Preis

2010 Geisteswissenschaften International, Preis zur Förderung der Übersetzung geisteswissenschaftlicher Werke

2001 Nachwuchswissenschaftler-Preis der Stadt Krefeld

 

Vortrag am 9. April 2018 um 14:30 Uhr

Gender, Sexuality, Violence. British Soldiers' Narratives about Sexual Encounters in Europe and Asia during WWII - A Comparative View

Commentaire : Steven O’Connor (Univ Dublin/Sciences Po)

Vortrag im Rahmen des Seminars « Histoire de l'Europe : un devoir d'inventaire «

Centre d’Histoire de Sciences Po, Salle de traité, 14h30-16h45

Aktuell:

Gastprofessorin am Département d'histoire, Sciences Po, Paris im April 2018

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Neu erschienen:

Reframing sexual violence as a weapon and strategy of war: the case of the German Wehrmacht during the war and genocide in the Soviet Union, 1941-1944. In: Journal of the history of sexuality. 26(2017),3; S. 366-401

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