Prof. Dr. Wolfgang Knöbl

Direktor

Biografie

Soziologe; Direktor des Hamburger Instituts für Sozialforschung
seit Juni 2017 nebenberufliche Professur (W3) für Politische Soziologie und Gewaltforschung an der Leuphana Universität Lüneburg

April 2002 – April 2015
Professur für Soziologie (C 4) an der Georg-August Universität Göttingen

2011/12
Fellow am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS), Universität Freiburg

2010
Fellow am Max Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien, Universität Erfurt

2005/06
Fellow am Max Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien, Universität Erfurt

2003/04
DAAD-German Chair, University of Toronto/Kanada

Juli 2000
Abschluss des Habilitationsverfahrens - Lehrbefähigung

Frühjahr 1997
Theodor Heuß-Lecturer, New School for Social Research, Department of Sociology, New York City/USA

1996-2002
Wissenschaftlicher Assistent Freie Universität Berlin, John F. Kennedy-Institut

1995-1996
Mitglied des Graduiertenkollegs "Demokratie in den USA", Freie Universität Berlin, John F. Kennedy-Institut

Juli 1995
Promotion in Soziologie

1990-1995
Wissenschaftlicher Mitarbeiter Freie Universität Berlin, John F. Kennedy-Institut

1990
Magisterabschluss in Soziologie an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg

1987/88
Stipendium DAAD finanzierter Studienaufenthalt in Aberdeen / Schottland

 

Ausgewählte Publikationen

Neu

Zur Theorie und Geschichte antikapitalistischer Bewegungen. In: Thomas Kroll, Bettina Severin-Barboutie (Hg.): Wider den Kapitalismus. Antikapitalismen in der Moderne. Frankfurt am Main: Campus, 2021; S. 85-106

Die Produktion von Paradoxien. Theorie und Praxis von Friedensmissionen oder "Wir wollten nur das Beste, aber dann kam es wie immer". In: Jochen Maurer, Martin Rink (Hg.): Einsatz ohne Krieg? Die Bundeswehr nach 1990 zwischen politischem Auftrag und militärischer Wirklichkeit. Militärgeschichte, Sozialwissenschaften, Zeitzeugen. Göttingen: Vandenhoeck u. Ruprecht, 2021; S. 91-105

"Capital and ideology" as a world-history of social inequality. [Rezension zu:] Thomas Piketty: Capital and ideology. Cambridge (u.a.): The Belknap Press of Harvard University Press, 2020. In: European journal of sociology. 61(2020),3; S. 510-525

zus. mit Thomas Hoebel, Aaron Sahr: Reputation und Randständigkeit. Andrew Abbott und die Suche nach der prozessualen Soziologie. In: Andrew Abbott: Zeit zählt. Grundzüge einer prozessualen Soziologie. Hamburg: Hamburger Edition, 2020; S. 7-61

zus. mit Peter Niesen, u.a.: Politische Theorie und Ideengeschichte im Wissenschaftssystem. In: Politische Vierteljahresschrift. (2020)
online unter

Was ist "modern" an Baumans "Moderne"? In: Kristin Platt (Hg.): Fehlfarben der Postmoderne. Weiter-Denken mit Zygmunt Bauman. Weilerswist: Velbrück Wissenschaft, 2020; S. 21-38

Publikationen

Mitgliedschaften

Mitherausgeber der Reihe "Theorie und Gesellschaft" im Campus-Verlag

Mitherausgeber des Archives Européennes de Sociologie/European Journal of Sociology

Seit 2014 ordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (Sozialwissenschaftliche Klasse)

Lehrtätigkeit

Leuphana-Universität Lüneburg

  • Seminar Was ist 'die Moderne' ? Antworten aus interdisziplinärer Sicht ( Philosophie, Soziologie, Kunstwissenschaft, Geschichte),
    zus. mit Ch. Jamme und A. von Müller, Sommersemester 2018
  • Kulturtheorien der Moderne, Wintersemester 2017/18